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Die Mailgun-Verifizierung unterstützt ab sofort die Identifizierung von Alias- und langfristigen Einwegadressen

Haben Sie bei Ihren Anmeldungen schon einmal E-Mail-Adressen wie username+junkmail@gmail.com entdeckt?  Falls ja, herzlichen Glückwunsch – Sie haben einen E-Mail-Alias gefunden. Bei E-Mail-Adressen von Google und Microsoft ist das mittlerweile gängige Praxis ... aber wir haben eine Lösung dafür.
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Haben Sie bei Ihren Anmeldungen schon einmal E-Mail-Adressen wie username+junkmail@gmail.com entdeckt?  Falls ja, herzlichen Glückwunsch – Sie haben einen E-Mail-Alias gefunden. Bei E-Mail-Adressen von Google und Microsoft ist das mittlerweile gängige Praxis. Nutzer können unbegrenzt viele Alias-Adressen erstellen, indem sie ein Pluszeichen an das Ende des lokalen Teils ihrer E-Mail-Adresse anhängen.

Was lässt sich gegen Alias-Adressen tun?

Alias-Adressen werden aus den unterschiedlichsten Gründen verwendet: vom Testen von Anmeldungen (wie Sie es vielleicht auch schon getan haben) über die Umgehung von Nutzungsbedingungen (wenn pro E-Mail-Adresse nur ein Konto zulässig ist) bis hin zur Sicherstellung, dass Unternehmen die E-Mail-Adresse eines Nutzers nicht weitergeben. Außerdem dienen sie der Klassifizierung von E-Mails, insbesondere als Junk oder Spam.

Unser E-Mail-Verifizierungsdienst kann diese Alias-Adressen ab sofort für Sie identifizieren und die ursprüngliche Adresse zurückgeben. Wir empfehlen dringend, weiterhin die vom Nutzer angegebene E-Mail-Adresse zu verwenden. Wie unten dargestellt, können diese Informationen jedoch genutzt werden, um Nutzer ausfindig zu machen, die versuchen, sich mit einer einzigen E-Mail-Adresse für mehrere Konten anzumelden

                                

                                    {
    "address": "username+junkmail@gmail.com",
    "is_disposable_address": false,
    "is_role_address": false,
    "reason": [
        "mailbox_does_not_exist"
    ],
    "result": "undeliverable",
    "risk": "high",
    "root_address": "username@gmail.com"
}
                                
                            

Wie funktioniert das?

Wir stufen E-Mail-Adressen als Alias-Adressen ein, wenn sie Zeichen enthalten, die sich ohne Auswirkung auf das Ziel der E-Mail entfernen lassen. Punkte und Pluszeichen sind hier die Hauptübeltäter, aber unterschiedliche Anbieter erlauben unterschiedliche Zeichen für diese Art von Alias-Adresse.

Bei Gmail-Adressen ist es Nutzern möglich, Punkte und Pluszeichen hinzuzufügen, ohne dass sich dies auf das Ziel der E-Mail auswirkt. Punkte können überall im lokalen Teil einer Adresse platziert werden. Pluszeichen müssen nach dem lokalen Teil, aber vor dem @-Zeichen platziert werden. Der Nutzer kann dann nach dem Pluszeichen beliebige Zeichenfolgen eingeben. Der Text nach dem Pluszeichen wird oft als Tag verwendet und kann dazu dienen, Ihr Unternehmen zu identifizieren, falls Sie E-Mail-Adressen verkaufen.

Outlook- und Hotmail-Adressen behandeln Pluszeichen genauso wie Gmail-Adressen. Allerdings können Punkte nicht ohne Änderung des E-Mail-Ziels zu einer Adresse hinzugefügt werden.

Der kuriose Fall der Einwegadressen von Yahoo

Nutzer von Yahoo Mail haben diese Alias-Adressen nicht zur Verfügung, profitieren aber von einer interessanten Alternative. Yahoo ermöglicht Nutzern die Erstellung von Einweg-E-Mail-Adressen. Diese unterscheiden sich von den oben genannten Alias-Adressen, da sie manuell erstellt werden müssen, jederzeit gelöscht werden können und sich nicht bis zur ursprünglichen Adresse zurückverfolgen lassen. Wenn ein Nutzer eine dieser Adressen löscht, wird jede im Posteingang eintreffende E-Mail als Bounce abgewiesen.

Um eine Yahoo-Einwegadresse zu erstellen, müssen Nutzer zunächst einen neuen „Basisnamen“ (Base Name) festlegen. Dieser Name ist frei wählbar und muss nicht mit dem jeweiligen Nutzernamen in Verbindung stehen. Sobald ein Basisname definiert ist, können Nutzer bis zu 500 Einwegadressen erstellen, die jeweils aus dem Basisnamen und einem durch einen Bindestrich getrennten Keyword bestehen.

Zum Beispiel, username@yahoo.com könnte als Basisnamen „disposable“ festlegen und dann das Keyword „spam“ erstellen, um E-Mails über folgende Adresse zu senden oder zu empfangen: disposable-spam@yahoo.com. Da wir die ursprüngliche Adresse nicht identifizieren können und diese Adressen leicht erkennbar sind, markieren wir sie als Einwegadressen mit dem Grund „long_term_disposable“.

                                

                                    {
    "address": "username-junkmail@yahoo.com",
    "is_disposable_address": true,
    "is_role_address": false,
    "reason": [
        "long_term_disposable"
    ],
    "result": "unknown",
    "risk": "high"
}
                                
                            

Kurz zusammengefasst …

Die Identifizierung von Alias-Adressen ist in den Abonnements Foundation, Growth und Scale verfügbar. Probieren Sie es aus und verbessern Sie die Sicherheit Ihrer Plattform sowie Ihre E-Mail-Zustellbarkeit und Reputation. Vertrauen Sie uns, es lohnt sich.