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Drosselung
Drosselung
Drosselung bedeutet, dass E-Mail-Anbieter absichtlich verzögern oder die Rate begrenzen, mit der sie E-Mails von einem Absender annehmen. Dabei handelt es sich nicht um eine dauerhafte Sperre, sondern eher um eine Art Verkehrskontrolle für E-Mails. Sie wird eingesetzt, wenn ein Absender das Volumen zu schnell erhöht oder wenn der Anbieter noch nicht sicher ist, ob der Absender vertrauenswürdig ist.
Wenn eine Drosselung erfolgt, sehen Sie in der Regel Folgendes:
- Temporäre 4xx-Bounce-Codes wie 421 oder 450
- Langsamere Zustellung
- Anzeichen dafür, dass der ISP Ihren Datenstrom „testet“, bevor er vollen Zugriff gewährt
Drosselung ist meistens auf Folgendes zurückzuführen:
- Plötzliche Spitzen beim E-Mail-Volumen
- Fehlende IP-/Domain-Reputation (insbesondere bei neuen Absendern)
- Inkonsistente Versandmuster
- Verdächtige Inhalte oder Engagement-Signale
So verhindern Sie eine Drosselung:
- Wärmen Sie Ihre IP-Adresse schrittweise auf (auch bekannt als IP-Conditioning)
- Senden Sie konsistent und in vorhersehbaren Mengen
- Sorgen Sie für eine konsequente Listenpflege und hohes Engagement Ihrer Zielgruppe
- Authentifizieren Sie Ihre E-Mails (SPF, DKIM, DMARC), um Vertrauen aufzubauen