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Fehler bei der E-Mail-Barrierefreiheit, die Abonnenten stören, und wie Sie diese beheben

Manchmal ist es gar nicht so einfach, sicherzustellen, dass man die Best Practices der E-Mail-Barrierefreiheit einhält. Hier finden Sie einige häufige Fehler bei der E-Mail-Barrierefreiheit und wie Sie diese beheben.
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E-Mail-Barrierefreiheit ist ein ziemlich einfaches Konzept: Alle, die Ihre E-Mail erhalten, sollten diese lesen und mit ihr interagieren können. Alle. Das in die Tat umzusetzen, ist jedoch etwas komplizierter, weshalb so viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, es richtig zu machen.

Aber sie müssen es richtig machen. Warum? Über 12 Millionen Menschen allein in den USA haben eine Form von Sehbehinderung, einschließlich Farbenblindheit. Schwerhörigkeit ist das am dritthäufigsten gemeldete chronische Problem bei älteren Menschen, aber 65 % der Menschen mit Hörverlust sind jünger als das Rentenalter. Und bis zu 10 % der Weltbevölkerung haben Legasthenie.

Da Millionen von Menschen weniger als optimale E-Mail-Erlebnisse haben, werden Unternehmen und Entwicklungsteams, die durch Barrierefreiheit überzeugen, in den kommenden Jahren erfolgreich sein. Es erfordert zwar etwas zusätzlichen Aufwand, aber es zahlt sich aus.

Hier sind einige Beispiele, warum Ihre E-Mails für bestimmte Personen in der Abonnentschaft möglicherweise nicht barrierefrei sind. Die meisten davon hängen mit Sehbehinderungen zusammen, einer der häufigsten Anforderungen an die Barrierefreiheit.

Unleserlicher Farbkontrast

Die WCAG-Standards empfehlen ein Mindestkontrastverhältnis von 4,5:1 für digitalen Text. Wenn Ihr Hintergrund nicht weiß ist, müssen Sie sehr sorgfältig auswählen, welche Farben Sie für Text, Schaltflächen und andere Elemente verwenden. Es ist sehr schwierig, zwischen Vordergrund und Hintergrund zu unterscheiden, wenn sie ähnliche Farbtöne haben. Daher sollten Sie Farbe mit anderen Hinweisen wie Symbolen oder Text kombinieren.

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Selbst bei einem weißen Hintergrund beeinträchtigen Sie unter Umständen die Lesbarkeit. Die Verwendung von Gelb und reinem Grün für Text irritiert alle, selbst Personen in der Abonnentschaft mit voller Sehkraft. Das liegt daran, dass sie sehr niedrige Kontrastverhältnisse zu Weiß aufweisen – weniger als 2:1. Schwarz auf Weiß bietet mit 21:1 den höchsten Kontrast. Es mag „langweilig“ sein, ist aber bei Weitem am einfachsten zu lesen. Und was ist letztendlich wichtiger als das?

Wenn Sie jedoch das Bedürfnis haben, farbigen Text zu verwenden, oder wenn Text oder Schaltflächen beim Darüberfahren die Farbe ändern, sollten Sie diese mit Bedacht wählen. Nutzen Sie ein Test-Tool für Barrierefreiheit wie das von Email on Acid: Campaign Precheck. Farbkontrast ist ein Aspekt der E-Mail-Barrierefreiheit, der hiermit getestet wird Campaign Precheck, sodass Sie wissen, falls Sie jemals eine E-Mail mit schwer lesbarem Text versenden.

Mikroskopische oder „kreative“ Schriftarten

Sie könnten in Versuchung geraten, verspielte oder verrückte Schriftarten zu verwenden, wenn Ihre Markenrichtlinien dies zulassen – Halloween-Themes sind dafür berüchtigt. Aber es macht keinen Spaß, wenn niemand sie lesen kann. Zudem ist das Lesen verrückter Schriftarten auf Bildschirmen immer schwieriger als auf Papier, insbesondere auf winzigen Bildschirmen.

Entscheiden Sie sich für einfache und gut lesbare Schriftarten statt für Schreibschriften oder themenbezogene Schriftarten (Buchstaben, die aussehen wie Dinosaurier oder als ob sie zu einem Erpresserbrief gehören, sind vielleicht nicht die beste Wahl). Häufig werden serifenlose Schriftarten wie Arial oder Helvetica bevorzugt.

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Verwenden Sie außerdem Schriftarten, die größer als 14px sind. Auch hier gilt: Kleine Schriftarten sind auf Bildschirmen für alle schwerer lesbar. Für Menschen mit auch nur teilweiser Sehbehinderung wird dies zu anstrengend, sodass sie den Versuch abbrechen.

Gedrängter Text

Unzureichender Zeilenabstand (Durchschuss) und Zeichenabstand (Kerning) oder große Textblöcke ohne Absätze oder Leerräume lassen E-Mails dicht gedrängt wirken, sodass sie schwer zu überfliegen und zu lesen sind. 

Teilen Sie Text anstelle von großen Blöcken in kleinere Absätze auf und verwenden Sie semantische Kopfzeilen sowie Aufzählungslisten. Diese Struktur steigert nicht nur das Engagement, sondern ermöglicht es Screenreadern auch, den E-Mail-Inhalt effizienter zu verarbeiten und darin zu navigieren.  

Komplexe Sprache 

Die Verwendung von allzu komplexen Sätzen, Fachjargon oder langen, dichten Absätzen macht den Inhalt für alle schwerer lesbar und verständlich, insbesondere für Menschen mit kognitiven oder neurologischen Beeinträchtigungen. 

Für eine umfassende Barrierefreiheit wird ein Sprachniveau der 8. Klasse empfohlen. 

Verzicht auf semantisches HTML

Screenreader sind Hilfsmittel, mit denen Menschen mit Sehbehinderungen oder anderen kognitiven Einschränkungen Online-Inhalte lesen und mit diesen interagieren können. Sie sind nicht nur für blinde Menschen gedacht, sondern auch für Menschen mit Erkrankungen wie einem Glaukom oder Grauem Star. Allerdings müssen Ihre Inhalte barrierefrei sein, damit der Screenreader der Abonnentschaft ein gutes Erlebnis bietet. Semantisches HTML ist der Schlüssel, um dies erfolgreich umzusetzen.

Semantisches HTML teilt einem Screenreader mit, wie er verschiedene Elemente wie Überschriften, Schaltflächen und Absätze interpretieren soll.

Durch die Verwendung semantischer Tags wie

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