Deliverability
White Labeling von DNS-Einträgen für Ihre Kunden: Tipps und Tricks
Viele unserer Kunden betreiben umfangreiche Anwendungen für das digitale Marketing auf Basis von Mailgun für ihre eigenen Kunden. Zum Beispiel Vero genannt, und Userfox sind E-Mail-Service-Provider, die ihre herausragenden Automatisierungs-Apps für das digitale Marketing auf Mailgun aufgebaut haben – wir sind ihr White-Label-Partner. Deren Kunden wissen vielleicht nicht einmal, dass ihr Private Label auf Mailgun basiert, und das ist für uns völlig in Ordnung.
White-Label-Produkte und -Lösungen sind in fast jedem Markt üblich, von E-Mails bis hin zu Lebensmittelgeschäften, und es ist leicht zu erkennen, warum. Wenn ein anderes Unternehmen eine robuste Infrastruktur und ein Back-End zur Verfügung stellt, auf dem Sie aufbauen können, können Sie sich stärker auf die Marke, die Produkte und das Geschäft Ihres Unternehmens konzentrieren, anstatt intern eine komplexe Lösung zu entwickeln. Es ist genau so, als ob eine Handelsmarke dasselbe generische Produkt einer markenlosen Firma verwendet, nur unter dem eigenen Label. Außerdem ist die Nutzung eines White-Label-Services kostengünstig und alle sparen gerne Geld.
Wir möchten, dass unsere Kunden die Beziehung zu ihren eigenen Kunden über ihren eigenen Markennamen steuern und nicht über unseren.
Das bedeutet, dass wir eine Vielzahl von White-Label-Lösungen anbieten, damit unsere Services besser unter der eigenen Marke genutzt werden können. Wenn ein Kunde in einer Suchmaschine nach etwas sucht, das mit seinem eigenen Produkt zusammenhängt, werden dadurch Unternehmen wie Vero und Userfox als Ergebnis angezeigt und nicht Mailgun. Das bringt uns zu unserem heutigen Tipp.
White Labeling von SPF-Einträgen
SPF steht für Sender Policy Framework. Es handelt sich dabei um eine Methode, um Spoofing von Absenderadressen durch die Verifizierung der IP-Adressen der Absender zu verhindern. Grundsätzlich gilt: Wenn ein Absender seiner Domain (zum Beispiel example.com) einen SPF-Text-Eintrag hinzufügt, autorisiert er einen E-Mail-Service-Provider wie Mailgun, E-Mails von @example.com zu versenden. Nicht autorisierte IP-Adressen dürfen keine E-Mails von @example.com versenden. Ohne diesen Eintrag stufen empfangende E-Mail-Service-Provider wie Gmail und Yahoo die E-Mail mit höherer Wahrscheinlichkeit als Spam ein.
Ein SPF-Eintrag für Mailgun sieht folgendermaßen aus
v=spf1 include:mailgun.org ~all
Beachten Sie, dass der Eintrag mailgun.org enthält. Einige Anbieter von Anwendungen möchten ihren eigenen Kunden über diesen SPF-Eintrag nicht offenlegen, dass sie Mailgun nutzen. Und das müssen sie dank der Verkettung von SPF-Einträgen auch nicht.
Ein Beispiel für die Verkettung von SPF-Einträgen
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein herausragendes CRM-System entwickelt – awesome-crm.com – und ermöglichen Ihren Kunden, E-Mails direkt über Ihr System an deren Kontakte zu senden. Sie möchten, dass diese ihre eigenen E-Mails mit einem White Label versehen können, sodass sie für den Versand ihre eigene Domain anstelle von awesome-crm.com nutzen. So einfach kann es sein. Sie können dafür einfach in Ihrem Mailgun-Konto eine benutzerdefinierte Domain erstellen und Ihrem eigenen Kunden eine SPF-Zeichenfolge zur Verfügung stellen, die awesome-crm.com anstelle von mailgun.org enthält. Gleichzeitig richten Sie Ihren eigenen SPF-Eintrag ein, der auf mailgun.org verweist, wie bei einer Kette.
Angenommen, Ihr Kunde besitzt example.com:
- TXT-Eintrag für example.com:
v=spf1 include:awesome-crm.com ~all - TXT-Eintrag für awesome-crm.com:
v=spf1 include:mailgun.org ~all
Und da haben Sie das Endprodukt. Die transitive Eigenschaft bedeutet, dass der SPF-Eintrag Ihres Kunden auf Mailgun verweist, obwohl dieser davon ausgeht, dass er nur auf Sie verweist.
PROFIT
Viel Erfolg beim E-Mail-Versand,
Ihr Mailgun-Team