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Wöchentliches Produkt-Update: Standortbestimmung in Webhooks, Support für benutzerdefinierte Variablen und mehr
Bei Mailgun ist viel los. Deshalb veröffentlichen wir ab sofort jede Woche eine Liste mit Updates zu neuen Funktionen, Fehlerbehebungen und Verbesserungen, die wir vorgenommen haben. Einige davon sind Backend-Verbesserungen, die Sie nicht sehen (aber hoffentlich spüren), und andere sind Dinge, mit denen Sie interagieren, wie die API oder das Control Panel. Teilen Sie uns in den Kommentaren mit, falls wir an etwas Dringendem arbeiten sollen. Nun zu den Updates:
- Support für Sonderzeichen bei der grundlegenden Webhook-Authentifizierung per URL
- Bessere Erkennung von False Bounces
- Neue Beschreibung der Ursachencodes für fehlgeschlagene Nachrichten
- Parameter für Standortbestimmung und User-Agent jetzt in Webhooks
- Benutzerdefinierte Variablen auf Empfängerebene beim Batch-Versand verfügbar
Support für Sonderzeichen bei der grundlegenden Webhook-Authentifizierung per URL
Eine unserer beliebtesten Funktionen sind Webhooks für das Tracking der E-Mail-Performance (Öffnungen, Klicks, Bounces, Abmeldungen und mehr). Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, Ihren Webhook-Endpunkt mit einer grundlegenden Authentifizierung durch Benutzername und Passwort zu schützen. Diese Woche haben wir den Support für Sonderzeichen in der grundlegenden Webhook-Authentifizierung eingeführt.
Angenommen, Sie möchten Ihren Webhook-Endpunkt mit dem folgenden Benutzernamen und Passwort schützen
Benutzername- michael@mystartup.com
Passwort- impossible-to-guess-password
Escapen Sie einfach die Sonderzeichen in Ihrem Webhook-Endpunkt. In diesem Fall würden Sie https://michael%40mystartup.com:impossible-to-guess-password@mystartup.com/webhook” als Ihren Webhook-Endpunkt verwenden
Jetzt ist Ihr Webhook-Endpunkt mit einer grundlegenden Authentifizierung geschützt, selbst wenn Ihr Benutzername oder Passwort Sonderzeichen wie @ enthält
Weitere Informationen zum Einrichten von Webhooks finden Sie in unserer Dokumentation
Bessere Erkennung von False Bounces
Um die Versand-Reputation unserer Kunden zu schützen, verhindert Mailgun unter anderem wiederholte Versuche, eine E-Mail an eine Adresse zu senden, die einen „Hard Bounce“ verzeichnet hat. Ein Hard Bounce tritt auf, wenn Sie versuchen, eine E-Mail-Nachricht an eine ungültige E-Mail-Adresse zuzustellen (z. B. paul@yahooo.com, wobei Yahoo! mit drei o geschrieben ist, ODER paul786752@yahoo.com, wobei der Nutzer paul786752 schlichtweg nicht existiert).
Wenn Sie wiederholt versuchen, an diese fehlerhaften E-Mail-Adressen zuzustellen, können Sie von Empfänger-ESPs auf eine Blocklist gesetzt werden, die Sie fälschlicherweise für Spam-Versender halten (Personen, die Spam versenden, versuchen oft, Nachrichten an zufällig generierte Benutzernamen bei den großen ESPs zuzustellen, in der Hoffnung, einige echte Konten zu erreichen).
In der Praxis ist es jedoch ziemlich schwierig zu erkennen, wann ein „Hard Bounce“ aufgetreten ist. Es gibt bei ESPs keine einheitlichen Konventionen darüber, was einen Hard Bounce ausmacht. Da wir bereits Milliarden von E-Mails zugestellt haben, hat Mailgun einen Algorithmus entwickelt, um diese Bounces zu erkennen und zukünftige Zustellversuche zu unterdrücken. So wird Ihre Reputation geschützt.
Wie bei jedem Algorithmus kommen jedoch False Positives vor. Das bedeutet, dass eine legitime E-Mail-Adresse aufgrund einer unklaren Antwort eines ESP unterdrückt wird. Diese Woche haben wir wichtige Verbesserungen an unserem Algorithmus zur Bounce-Erkennung vorgenommen, durch die wir 2 % mehr False Bounces als zuvor erkennen können. Dadurch werden weniger Ihrer Empfänger fälschlicherweise zur Bounce-Tabelle hinzugefügt, was andernfalls zukünftige Mailings verhindern würde. Letztendlich werden dadurch mehr Ihrer E-Mails zugestellt.
Weitere Informationen zu unserem Umgang mit Bounces finden Sie in unserer Dokumentation.
Neue Beschreibung der Ursachencodes für fehlgeschlagene Nachrichten
Wir haben außerdem das Tracking fehlgeschlagener Nachrichten verbessert, sodass Kunden alle Gründe nachverfolgen können, warum eine Nachricht nicht zugestellt wurde – weit über reine Bounces hinaus. Es gibt nun drei Fehlerbedingungen, über die Mailgun berichtet:
„Hardfail“ weist auf einen Hard Bounce hin oder darauf, dass der Empfänger zuvor gebounct hat, sich abgemeldet oder über Spam beschwert hat.
„Maxfails“ zeigt einen Soft Bounce an und bedeutet, dass die maximale Anzahl an Versuchen erreicht wurde.
„Old“ bedeutet, dass Mailgun über acht Stunden lang erfolglos versucht hat, die Nachricht zuzustellen.
Hier ist ein vollständigen Liste der Webhooks für fehlgeschlagene Nachrichten.
Parameter für Standortbestimmung und User-Agent jetzt in Webhooks
Um die Standortbestimmung und User-Agent-Erkennung zu vereinfachen, übergeben wir nun zusätzliche Parameter in unseren Webhooks. Mit den neuen Parametern für die Standortbestimmung in Webhooks für Öffnungen, Klicks und Abmeldungen bietet Mailgun Folgendes:
IP – Die IP-Adresse, von der das Ereignis ausging.
Country – Zwei Buchstaben Ländercode (wie festgelegt in ISO3166), aus dem das Ereignis stammte, oder „unknown“, falls dieser nicht ermittelt werden konnte.
Region – Zwei Buchstaben oder zwei Ziffern Regionscode oder „unknown“, falls dieser nicht ermittelt werden konnte.
City – Name der Stadt, aus der das Ereignis stammte, oder „unknown“, falls diese nicht ermittelt werden konnte.
Kurz gesagt: Sie erhalten weiterhin die IP-Adresse, bekommen aber auch die häufigsten Informationen, die sich daraus ableiten lassen, ohne dass Sie diese selbst parsen oder decodieren müssen.
Für die User-Agent-Erkennung erhalten Sie
User-agent – User-Agent -String des Clients, der das Ereignis ausgelöst hat.
Device-type – Gerätetyp, auf dem der Link angeklickt wurde. Kann „desktop“, „mobile“, „tablet“, „other“ oder „unknown“ sein.
Client-type – Art der Software, in der der Link geöffnet wurde, z. B. „browser“, „mobile browser“, „email client“.
Client-name – Name der Client-Software, z. B. „Thunderbird“, „Chrome“, „Firefox“.
Client-OS – Betriebssystemfamilie, auf der die Client-Software läuft, z. B. „Linux“, „Windows“, „OS X“.
Die vollständigen Details finden Sie unter hier.
Benutzerdefinierte Variablen auf Empfängerebene beim Batch-Versand verfügbar
Massenversand ermöglicht es Ihnen, mit einem einzigen API-Aufruf E-Mails an bis zu 1.000 Empfänger zu senden. Dadurch wird der Versand an große Listen, beispielsweise mit einer Million oder zehn Millionen Nutzern, wesentlich schneller. Sie konnten schon immer benutzerdefinierte Variablen für den Batch-Versand festlegen. Allerdings befanden sich diese auf der Batch-Ebene, was bedeutete, dass Sie eine Kategorie für die gesamte Gruppe festlegen konnten (etwa eine Kampagnen-ID), jedoch keinen eindeutigen Wert für jedes Mitglied (etwa eine gehashte Kontonummer). Jetzt ist das möglich.
Diese Funktion ist äußerst nützlich, wenn Sie sich intensiv mit Analysen beschäftigen. Sie ermöglicht es Ihnen, für jeden Empfänger in Ihrem Versand eindeutige IDs festzulegen, mit denen Sie diesen einem bestimmten Kunden in Ihrer Datenbank zuordnen können. Dies gilt selbst dann, wenn die E-Mail-Adresse als ID nicht eindeutig genug ist (etwa, wenn Sie Aktivitäten auf Kontoebene tracken möchten, aber jedem Konto mehrere E-Mails zugeordnet sind).
Wir haben diese Woche auf unserem Blog darüber geschrieben und stellen Beispielcode zur Verfügung, damit Sie es problemlos ausprobieren können. Jetzt ansehen.
Das war es für diese Woche. Lassen Sie uns wissen, was Sie davon halten und was Sie sich sonst noch wünschen.
Viel Spaß beim Versenden,
Ihr Mailgun-Team