Yahoo reduziert E-Mail-Speicherplatz?!
Im Jahr 2013 hob sich Yahoo Mail von der Konkurrenz ab, indem es seiner Nutzerschaft sagenhafte 1 Terabyte kostenlosen Postfach-Speicherplatz anbot – weit mehr, als man realistischerweise jemals füllen konnte. Aber dieses Polster wird nun bald verschwinden. Am 27. August 2025 werden Yahoo-Mail-Konten auf 20 GB kostenlosen Speicherplatz verkleinert. Dadurch besteht die Gefahr, dass E-Mails an lange inaktive Postfächer dauerhaft als Bounces zurückkommen. Für das Marketing und alle Absender ist diese Änderung mehr als nur eine Randnotiz – es ist eine Entwicklung, auf die man jetzt reagieren sollte.
Von der digitalen Fülle zur digitalen Diät
Es war im Herbst 2013, als Yahoo seiner Nutzerschaft großzügig unglaubliche 1 Terabyte Postfach-Speicherplatz schenkte. Das sind über 1.000 GB! (Muss ich Sie daran erinnern, dass mein College-Laptop damals genau ein einziges Gigabyte Speicherplatz hatte? Und dafür war ich dankbar!) Das ist genug Platz für jede Ketten-E-Mail, die Sie vor dem drohenden Tod warnt, wenn Sie sie ignorieren, jede MySpace-Warnung und jeden „WG: WG: WG: Lustige Katzen“-Thread von Ihrer Tante (die eigentlich gar keine Katzen mag!), den Sie seit der Eröffnung Ihres Kontos aufgehoben haben – und Sie hätten immer noch genug Platz, um sich für Benachrichtigungen von Twitter, Vine und Pinterest anzumelden.
Mehr als ein Jahrzehnt lang lebten wir im Glück des digitalen Hortens. Das waren noch goldene Zeiten.
Doch wie bei Seitenscheiteln und Skinny Jeans hat alles Gute irgendwann ein Ende. Ab dem 27. August 2025 werden Yahoos kostenlose Postfächer dauerhaft auf Datendiät gesetzt: von 1 TB runter auf 20 GB. (Immer noch mehr als die 15 GB bei Gmail!) Wenn Ihr Yahoo-Konto (oder das Ihrer Kundschaft) derzeit unter dem Gewicht von jahrelangen Promo-Aktionen, Newslettern und Nostalgie ächzt … nun, dann wird einiges davon bald geräumt werden müssen.
Was das für Absender bedeutet
Sobald ein Yahoo-Postfach sein Limit erreicht, empfängt es keine E-Mails mehr. Das bedeutet, dass Ihre liebevoll gestaltete Kampagne als Bounce zurückkommt, wenn sie in einem vollen Postfach landet. Sicher, Sie können es später erneut versuchen, aber viele dieser Adressen werden nie bereinigt werden. Einige werden einfach auf unbestimmte Zeit als Bounce zurückkommen, bis sie dauerhaft deaktiviert werden und noch härtere Bounces verursachen. Wenn Sie inaktive E-Mail-Adressen bereits aussortieren und basierend auf dem Engagement versenden, sind Sie wahrscheinlich gut aufgestellt! Aber um auf Nummer sicher zu gehen, ist hier eine Checkliste, die Sie vor dem Stichtag überprüfen sollten:
- Inaktive Yahoo-Adressen identifizieren: Falls es in den letzten 6–12 Monaten keine Öffnungen oder Klicks gab, können Sie eine Re-Engagement-Nachricht mit der Intention senden, alle, die nicht antworten, zu unterdrücken.
Im Zweifelsfall aussortieren: Sie können den letzten Rettungsversuch auch überspringen und sie einfach proaktiv aussortieren, bevor sie Bounces verursachen und Ihre Statistiken ruinieren. - Richtlinien zum Aussortieren überprüfen: Insbesondere, falls Sie bei Engagement-Schwellenwerten dank Yahoos massivem Speicherpuffer bisher nachsichtig waren. Diese Zeiten sind vorbei.
Die kalte, harte Wahrheit über die Zustellbarkeit
Nun, eigentlich ist sie gar nicht so kalt. E-Mail-Anbieter ändern die Speicherlimits aus eigenen Gründen, aber der Rat zur Zustellbarkeit bleibt derselbe:
Wenn jemand Ihre E-Mail nicht liest, sollten Sie sie wahrscheinlich gar nicht erst senden!
Und falls Sie immer noch an der Hoffnung festhalten, dass eine Promo aus dem Jahr 2010 im Postfach von jemandem irgendwann diesen einen glorreichen Klick erhält?
Ich drücke es mal in Begriffen aus dem Jahr 2013 aus, damit Sie es verstehen: Sie sind fantastisch, aber nicht alles verdient einen Throwback Thursday. Der Zug ist abgefahren.
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