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E-Mail-Hard-Bounces: Die Mauern des Scheiterns

Hard Bounces lassen sich manchmal nur schwer beseitigen, aber es gibt einige einfache Lösungen für dieses Problem mit der Zustellbarkeit. In diesem Beitrag finden Sie die Antworten.
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Wir haben in der Vergangenheit schon oft über E-Mail-Bounces und E-Mail-Bounce-Raten im Allgemeinen gesprochen, sind aber bisher nur oberflächlich auf die verschiedenen Arten von Bounces eingegangen – Hard Bounces und Soft Bounces. Warum ist das so? Nun, sie sind die kleineren Komponenten, aus denen sich komplexere Probleme mit der Zustellbarkeit zusammensetzen. Ein Rädchen im Getriebe oder ein Puzzleteil des Ganzen – welche Metapher Sie auch immer bevorzugen.

Zum Glück kann es nicht schaden, sie einmal genau zu definieren. Um es kurz und bündig zu machen, befassen wir uns mit dem unkomplizierteren der beiden Bounce-Typen: Hard Bounces.

Was sind E-Mail-Hard-Bounces?

Hard Bounces bedeuten, dass eine Nachricht aus einem dauerhaften, permanenten Grund nicht zugestellt werden kann. Sie können nichts tun, um das Problem zu beheben – die Zustellung schlägt definitiv fehl. Einige Beispiele für Hard Bounces sind nicht existierende Adressen, ungültige Domainnamen, ein nicht vorhandener E-Mail-Server des Empfängers usw. Wie all diese Beispiele zeigen, ist eine Zustellung nicht möglich, da von vornherein kein Ziel für die Zustellung existiert.

Häufige Gründe für Hard Bounces

Hard Bounces weisen meist auf größere Probleme hin, die sich nur schwer oder gar nicht lösen lassen. Hier finden Sie einige der häufigsten Gründe:

  1. Ungültige oder nicht existierende E-Mail-Adressen: Wenn eine E-Mail an eine Adresse gesendet wird, die nicht existiert oder deaktiviert wurde, führt dies zu einem Hard Bounce.
  2. Domainbezogene Probleme: Probleme wie Tippfehler im Domainnamen oder fehlerhafte DNS-Konfigurationen können zu Hard Bounces führen.
  3. Blocklisting: Wenn Ihr E-Mail-Server oder Ihre IP-Adresse als Spam-Quelle markiert wurde, wird diese möglicherweise von den Servern der Empfänger blockiert, was zu Hard Bounces für Ihre E-Mails führt.
  4. Fehler bei der Authentifizierung: E-Mails, die bei der Authentifizierungsprüfung wie der SPF- (Sender Policy Framework) oder DKIM-Validierung (DomainKeys Identified Mail) durchfallen, werden unter Umständen von den Servern der Empfänger abgelehnt, was zu Hard Bounces führt.

Wie wirken sich Hard Bounces auf Ihre E-Mail-Zustellbarkeit aus?

Das hängt von der Hard-Bounce-Richtlinie Ihres ESP ab. Hier bei Mailgun unterbrechen wir beispielsweise die Zustellungsversuche direkt nach dem ersten Sendeversuch. Da sie ein endgültiges Hindernis für Ihren Versand darstellen, stellen die meisten E-Mail-Service-Provider (ESPs) die Zustellung nach dem ersten Versuch ein. Es hat schließlich keinen Sinn, immer wieder gegen eine Wand zu rennen, oder?

Lassen sich Hard Bounces beheben?

Die kurze Antwort lautet: Nein.

E-Mail-Hard-Bounces zu „beheben“, ist eine schwierige Aufgabe. Wie bereits erwähnt, entstehen Hard Bounces durch permanente Probleme, die sich höchstwahrscheinlich nicht einfach in Luft auflösen. Wenn Sie viele Hard Bounces verzeichnen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie E-Mail-Authentifizierungsstandards wie SPF und DKIM einhalten. Vermeiden Sie außerdem das Auslösen von Spamfiltern durch die Einhaltung von Best Practices. Die beste Verteidigung ist die Pflege einer sauberen und aktiven E-Mail-Liste. Entfernen Sie regelmäßig inaktive oder fehlerhafte Adressen und richten Sie Sunset-Richtlinien ein, die Ihnen dabei helfen, inaktive Kontakte entweder zurückzugewinnen oder zu löschen.

Warum sollte der Versand gestoppt werden, wenn Hard-Bounce-E-Mails nicht existieren?

Weil es sich negativ auf Ihre Absenderreputation auswirken würde, wenn wir das täten. Der Versand an eine bei Gmail nicht existierende E-Mail-Adresse signalisiert, dass Sie möglicherweise kein legitimer Absender sind, was Sie wiederum wie einen Spammer aussehen lässt. Ganz gleich, ob Sie viele Hard Bounces bei ausgelösten Transaktions-E-Mails oder in Ihrer neuesten E-Mail-Marketing-Kampagne verzeichnen – es ist am besten, diese vollständig auszusortieren.

Dazu müssen Sie lediglich diese fehlerhaften Adressen aus Ihrer E-Mail-Liste entfernen. Listenpflege lässt sich mit fast jedem E-Mail-Validierungen Service durchführen, aber wir sind von unserem besonders überzeugt (außerdem hat er gerade ein großes Facelift erhalten – ein echter Gewinn).

Lassen Sie uns über E-Mails sprechen.

Überwachen Sie Ihre Bounce-Rate mit Sinch Mailgun

Bounce-Klassifizierung ist eine Funktion von Mailgun Optimize, die auf den Versanddaten von Mailgun basiert. Sie klassifiziert die Protokolle Ihres Mailgun-Versands, um Bounces mit großen Auswirkungen zu identifizieren, die die Aufmerksamkeit des Absenders erfordern.

Die Bounce-Klassifizierung identifiziert Bounces, die durch Ihre Aktionen als Absender verursacht wurden. Dadurch werden die meisten Soft Bounces ignoriert, die aufgrund vorübergehender Probleme wie Netzwerkunterbrechungen registriert werden könnten. Stattdessen liegt der Fokus auf den Hard Bounces, die sich am stärksten auf Ihre E-Mail-Zustellbarkeit auswirken, darunter:

  • Bounces aufgrund von Richtlinienverstößen
  • Bounces aufgrund niedriger Reputation
  • Bounces aufgrund von Blocklisting
  • Bounces aufgrund von Authentifizierungsproblemen wie DMARC