Deliverability

Die E-Mail-Highlights 2021

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist an der Zeit, auf all das zurückzublicken, was wir online und offline erreicht haben. Werfen wir einen Blick auf die größten Entwicklungen rund um die E-Mail im Jahr 2021:
Bild für Die E-Mail-Highlights 2021

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist an der Zeit, auf all das zurückzublicken, was wir online und offline erreicht haben. Nach den beispiellosen Veränderungen im Jahr 2020 war 2021 definitiv ein Jahr des Wachstums. Für viele von uns war es zudem ein Jahr, in dem wir gelernt haben, uns in der neuen Normalität zurechtzufinden, und neue Wege gefunden haben, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln.

In der digitalen Welt markierte 2021 einen weiteren Meilenstein in Bezug auf die online verbrachte Zeit. Menschen weltweit haben das Internet weiterhin genutzt, um Meetings abzuhalten, Projekte umzusetzen und ihre E-Mails zu verwalten. In der Welt der E-Mail erlebten wir ein erhöhtes Datenaufkommen, die Auswirkungen von Apples Datenschutzerklärung und die Etablierung interaktiver E-Mails.

Werfen wir nun ohne weitere Umschweife einen Blick auf die größten Entwicklungen im Bereich E-Mail im Jahr 2021:

Die E-Mail ist nicht tot und wird uns erhalten bleiben

Es lässt sich nicht leugnen – die Pandemie hat die Art und Weise verändert, wie wir leben, arbeiten und einkaufen. Viele Unternehmen setzen nun auf Homeoffice oder hybride Arbeitsmodelle, was dazu führt, dass mehr Zeit online verbracht wird. 

Und obwohl das Leben langsam wieder zur Normalität zurückkehrt, haben sich die Gewohnheiten der Kundschaft dauerhaft ins Internet verlagert. Es ist nicht verwunderlich, dass unsere Server am diesjährigen Black Friday das bisher höchste E-Mail-Volumen verzeichneten und das Transaktions-E-Mail-Volumen für einfache, alltägliche Aufgaben wie den Lebensmitteleinkauf deutlich gestiegen ist.  

Black_Friday_email_volume

Datenschutzerklärungen beeinflussen das E-Mail-Marketing

Apples Ankündigung der neuen Mail-Datenschutzerklärung sorgte in der Welt des E-Mail-Marketings für Aufruhr. Das ist jedoch nicht überraschend. Das Internet insgesamt entwickelt sich hin zu einem besseren Schutz von Verbraucheraktivitäten, was sich darauf auswirkt, wie wir unsere E-Mails personalisieren. Bei der Analyse von Kundendaten aus verschiedenen Branchen haben wir jedoch festgestellt, dass viele von uns auf diese Änderung überreagiert haben. Letztendlich gingen die Auswirkungen von Apple auf den Umsatz eines Großteils unserer Kundschaft fast gegen null. 

Hören Sie sich an, wie Jonathan Torres und Eric Trinidad von Mailgun in der neuen Podcast-Serie von „Email’s Not Dead“ die Folgen der Änderungen an Apples Datenschutzerklärung analysieren: 

Interaktive No-Code-E-Mails erfreuen sich wachsender Beliebtheit

Obwohl es interaktives E-Mail-Marketing schon eine Weile gibt, scheint es mit dem technologischen Fortschritt immer beliebter zu werden. AMP oder interaktive E-Mails erwecken Ihre E-Mails zum Leben, indem sie es den Nutzenden ermöglichen, Aufgaben direkt in der E-Mail abzuschließen, was letztendlich das Engagement steigert. Tatsächlich hat einer der ersten Kunden, der interaktive E-Mails bei uns einsetzte, durch die Verwendung von AMP-Komponenten in seiner E-Mail zu abgebrochenen Einkäufen direkte Auswirkungen auf seinen Umsatz festgestellt – mit einer Umsatzsteigerung von 40 %.

Personalisierung ist wichtiger denn je geworden

Aufgrund dieser Zunahme der online verbrachten Zeit ist die Personalisierung bei der E-Mail-Empfängerschaft wichtiger denn je geworden. Die elektronische Kommunikation ist sprunghaft angestiegen, was bedeutet, dass E-Mails seltener versendet und stärker personalisiert werden müssen, um in einem überfüllten Posteingang aufzufallen.

Personalisierung war 2021 ein großes Thema, stellt aber für viele Absender immer noch eine Herausforderung dar. Christina Schell, Senior Solutions Architect bei Iterable, teilte während des Email Camps einige Tipps, wie E-Mail-Personalisierung zur Steigerung des Customer Engagements genutzt werden kann.

Sehen Sie sich an, wie Christina Schell, Senior Solutions Architect bei Iterable, Erkenntnisse darüber teilt, wie E-Mail-Personalisierung das Customer Engagement und den Wert steigert:

Die E-Mail-Listenpflege wurde immer wieder überprüft

Ähnlich wie bei der Wunschliste an den Weihnachtsmann haben viele Marken festgestellt, dass E-Mail-Listen mindestens einmal pro Quartal überprüft werden müssen, und zwar mit E-Mail-Validierungstools. Da sich die E-Mail zu einem unverzichtbaren Kommunikationsmittel entwickelt hat, haben Absender begonnen, genauer hinzusehen, an wen sie ihre Nachrichten senden. Da die E-Mail im Einzelhandel des Jahres 2021 eine wesentliche Rolle spielte, ist Marken nun bewusster, wie wichtig es ist, inaktive Nutzende und falsche Adressen aus ihren Listen zu bereinigen.

Wie auch beim Engagement haben Absender endlich erkannt, dass weniger oft mehr ist. Obwohl ihre bereinigten Listen nun kürzer sind als zuvor, konnten Absender ihre Kampagnen auf eine reale, interessierte Zielgruppe konzentrieren, anstatt Zeit mit dem Versand an inaktive Adressen zu verschwenden.

Die innovativsten und am besten vorbereiteten Marken des Jahres 2021 waren diejenigen, die ihre Listen regelmäßig bereinigten und eine starke Kerngruppe von E-Mail-Abonnenten aufbauten. Indem sie ihre Listen in Weihnachtsmann-Manier überprüften und den Wert von „weniger“ erkannten, vermieden sie die Fallstricke, die ihre Marketing-Strategie hätten aus der Bahn werfen können.

Abschied von 2021

2021 brachte unserer vernetzten Welt das zweite Jahr radikaler gesellschaftlicher Veränderungen. Dennoch bleibt die E-Mail das stabile Fundament für die Marketingkommunikation. In diesem Jahr haben wir durchweg ein höheres Volumen und eine Community erlebt, die bestrebt ist, E-Mails effektiver und verantwortungsvoller einzusetzen. 

Möchten Sie mehr erfahren? Erfahren Sie von Jonathan und Eric, was sich 2021 in der E-Mail-Landschaft verändert hat – in Folge zwei der 3. Staffel von „Email’s Not Dead“.

Zusammenfassung: Jahresrückblick 2021 – Die E-Mail-Edition

  • Anstieg des Transaktions-E-Mail-Volumens. 
  • Die Branche hat auf die Mail-Datenschutzerklärung von Apple überreagiert.
  • Early Adopter verzeichneten durch interaktive E-Mail-Komponenten einen Umsatzsprung von bis zu 40 %.
  • Personalisierung ist wichtiger denn je geworden.
  • Marken haben (endlich) erkannt, dass E-Mail-Listen einmal pro Quartal überprüft werden müssen.
  • Weniger = höhere Qualität = mehr. 

Wir sind sicher, dass das Jahr 2022 weitere Unsicherheiten, Veränderungen und spannende Entwicklungen in die Welt der E-Mail bringen wird. Und während wir wahrscheinlich weitere Überraschungen wie die Datenschutzankündigung von Apple erleben werden,  erinnern wir uns dieses Mal vielleicht daran, dass Erwartungen und Realität nicht immer übereinstimmen. Während wir beginnen, Omnichannel als den nächsten großen Schritt in der Kundenkommunikation zu betrachten, gelten weiterhin die gleichen Regeln für das Engagement, wobei einige neue Regeln noch geschrieben werden müssen. 

Ich für meinen Teil habe jede Minute dieser Reise genossen. Viel Erfolg beim Versand und frohe Festtage! 

Kate