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E-Mail-Listen von Grund auf aufbauen

Der Aufbau einer großen E-Mail-Liste erfordert viel Zeit und Geduld, ist aber nicht unmöglich. Sie benötigen lediglich etwas Wissen über Best Practices. Weiterlesen...
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Ach ja, E-Mail-Listen, eines unserer am häufigsten aufgerufenen Themen jemals. Ohne Ihre Empfängerliste wären Ihre gesamten E-Mail-Kampagnen völlig umsonst. Ganz gleich, ob Sie eine automatisierte Onboarding-Kampagne oder Ihren neuesten E-Mail-Marketing-Push versenden: Ohne eine gute Mailingliste ist all das bedeutungslos.

Allerdings ist der Aufbau einer hervorragenden E-Mail-Liste leichter gesagt als getan.

Spaß beiseite: Sie sollten niemals eine E-Mail-Liste kaufen. Sie werden mit Posteingangsanbietern und E-Mail-Service-Providern gleichermaßen alle möglichen Probleme bekommen, und obendrein wird Ihre Reputation darunter leiden. Tun Sie es nicht.

Aber wo fangen Sie eigentlich an, wenn es um den Aufbau einer E-Mail-Liste geht? Beginnen wir an der Quelle: Ihrem Anmeldeformular.

Einfache Anmeldungen für E-Mail-Listen

Um es auf den Punkt zu bringen: Sie müssen Anmeldeformulare einfach, klar und prägnant halten. Denken Sie an das letzte Anmeldeformular, das Sie sich angesehen und letztendlich nicht ausgefüllt haben. Was hat damit nicht gestimmt?

Schlechtes Design, zu viele Felder für Kontaktinformationen und unklare Beschreibungen führen oft dazu, dass Personen Ihr Anmeldeformular abbrechen, was in niedrigeren Konversionsraten resultiert. Das Gleiche gilt für alle Landingpages , auf denen Sie Ihre Anmeldung platzieren. Wenn diese unübersichtlich sind, konvertieren weniger Website-Besuchende zu E-Mail-Empfängern.

Wenn Sie eine gute Ausgangsbasis für Kontaktinformationen benötigen, sind einfache Felder für Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse völlig ausreichend. Bei allem, was darüber hinausgeht, sollten Sie überlegen, ob es sich um ein Abonnement für eine E-Mail-Liste oder um ein Kontaktformular handelt. Sie müssen keine 100 Fragen stellen – beschränken Sie sich auf die wesentlichen Informationen. Denken Sie daran: Machen Sie deutlich, wofür sich Personen bei der Anmeldung eintragen, und ermöglichen Sie ihnen ein Opt-in für genau das Messaging, das sie erhalten möchten.  

Um sich später Ärger zu ersparen, gehen Sie noch einen Schritt weiter und implementieren Sie einen E-Mail-Validierung -Dienst bei Ihrer Anmeldung. Dies hilft auch dabei, Ihre Liste fortlaufend zu bereinigen.

Belassen Sie es nicht bei der Anmeldung

Sobald jemand ein Anmeldeformular für Ihre Nachrichten gesendet hat, ist es an der Zeit, dieser Person ein Opt-in-Formular per E-Mail zu senden. Double-Opt-in ist die beste Richtlinie für den E-Mail-Versand. Senden Sie daher eine letzte Überprüfung an alle, die sich neu angemeldet haben, um sicherzustellen, dass sie wirklich in Ihre E-Mail-Liste aufgenommen werden möchten. Senden Sie danach eine Bestätigung oder eine Willkommens-E-Mail, um Ihrem Anmeldeprozess eine persönliche Note zu verleihen.

Wo Sie Ihre E-Mail-Listen-Anmeldungen platzieren sollten

Wenn Ihre Anmeldung bereit ist, müssen Sie festlegen, wo sie auf Ihrer Website platziert werden soll. Hier kommt normalerweise Ihre Marketingstrategie ins Spiel. Ihr Marketing- und Ihr Produktteam ermitteln, wo neue Personen auf die Website gelangen, und entscheiden dann, ob die Anmeldung und der allgemeine Inhalt der E-Mail-Kampagne für einen bestimmten Bereich Ihrer Website sinnvoll sind.

So ist beispielsweise eine Anmeldung für ein Blog-Abonnement auf der Startseite nicht sinnvoll, wohl aber auf Ihrer Blog-Landingpage oder in einzelnen Blogbeiträgen.

Gut Ding will Weile haben

Auch hier gilt: Weniger ist beim Aufbau einer E-Mail-Liste oft mehr. Ein Anmeldeformular auf jeder Seite Ihrer Website oder ständige In-App-Benachrichtigungen schrecken Personen ab. Außerdem gehen Sie das Risiko ein, mehr Junk-Adressen zu erhalten, wenn Sie es mit Anmeldeformularen übertreiben. Um eine qualitativ hochwertige Liste zu erhalten, ist weniger oft mehr.

Wie wäre es mit der Nutzung von Social Media als Landingpage?

Das ist keineswegs unser Fachgebiet, daher können wir uns dazu nicht so fundiert äußern wie ein marketingorientiertes Unternehmen für Online-Kommunikation. Generell müssen Sie äußerst transparent machen, was Sie mit personenbezogenen Daten, einschließlich E-Mails, tun.

Wenn Sie eine Anmeldung auf Social Media einbinden, stellen Sie sicher, dass die Anmeldung für die E-Mail-Liste klar und deutlich präsentiert wird. Zudem müssen Sie sich an die Datenschutzvereinbarung der Social-Media-Plattform halten, da diese eigene Regeln und Vorschriften für die Erhebung individueller Kontakte durch Unternehmen hat.

Listenaufbau braucht Zeit

Der Aufbau einer E-Mail-Liste geschieht nicht über Nacht – es ist ein fortlaufender Prozess. Durch angemessene Versandpraktiken und das Angebot eines hochwertigen Dienstes, den die Leute auch nutzen, wächst Ihre Anhängerschaft im Laufe der Zeit organisch. Es ist leicht, sich entmutigen zu lassen, wenn es eine Weile dauert oder wenn es an der Zeit ist, sich von inaktiven Kontakten zu trennen. Langfristig zahlt es sich jedoch durch bessere Metriken aus, und das hilft Ihrem Reputation.