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So verbessern Sie E-Mail-Öffnungsraten

Ihre E-Mail-Öffnungsraten zu erhöhen, kann eine Herausforderung sein – doch diese Tipps und Tricks helfen Ihnen, Ihre Zustellbarkeit zu verbessern.
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E-Mails zu versenden, die niemand öffnet, ist frustrierend. Sie haben großartige Inhalte erstellt, eine clevere Betreffzeile getextet und sogar ein witziges, passendes GIF aus The Office eingebaut. Was ist der Grund für Ihre niedrigen Öffnungsraten?

Die Wahrheit ist: Niemand weiß mit Sicherheit, welche E-Mails von der eigenen Zielgruppe geöffnet werden. In einer Zeit, in der E-Mail-Marketing allgegenwärtig ist, erhalten Konsumierende oft Dutzende kommerzielle E-Mails pro Woche. Man muss nicht studiert haben, um zu wissen, dass die wenigsten Menschen Lust haben, so viele Nachrichten zu öffnen – ganz zu schweigen davon, sie alle zu lesen und darauf zu reagieren. Die Aufmerksamkeit der Leserschaft zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise zu gewinnen, kann schwerfallen.

Auch wenn es schwierig erscheint, Ihre Zielgruppe dazu zu bringen, Ihre E-Mails zu öffnen, ist es mit dem richtigen Ansatz keineswegs unmöglich. In diesem Artikel geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihre E-Mail-Öffnungsraten verbessern können. Bereit? Legen wir los.

Warum sind Ihre Öffnungsraten niedrig?

Wenn Sie Ihre E-Mail-Öffnungsraten verbessern und Ihr Engagement sowie Ihren ROI steigern möchten, müssen Sie zunächst verstehen, was möglicherweise schiefläuft. Es gibt verschiedene Gründe, warum Ihre Öffnungsrate niedriger ausfällt, als Sie es sich wünschen:

  • Ihre E-Mails könnten im falschen Ordner landen. E-Mails, die es nicht in den Posteingang schaffen, landen manchmal in anderen Reitern, wie dem für Werbung, oder sogar im Spam-Ordner. Spam ist der größte Erzfeind jedes E-Mail-Programms. Daher ist die Einhaltung der Best Practices für die Zustellbarkeit ein Muss, wenn Sie Ihre E-Mail-Öffnungsraten verbessern möchten.
  • Ihre E-Mails gehen im überfüllten Posteingang der Zielgruppe unter. Clevere Betreffzeilen können helfen. Wenn sich aber zehn oder 20 ungelesene E-Mails ansammeln, bleiben selbst die originellsten Nachrichten oft ungelesen.
  • Ihre E-Mail-Frequenz ist nicht optimal. Möglicherweise versenden Sie zu viele E-Mails, was zu einem sinkenden Interesse führen kann. Oder vielleicht versenden Sie nicht oft genug, und die Empfangenden haben bereits vergessen, wer Sie sind und warum sie sich für Ihre Liste angemeldet haben.
  • Vielleicht ist Ihre Mailingliste inaktiv. Die Interessen und Bedürfnisse der Abonnentenschaft ändern sich. Es ist also völlig normal, dass einige das Interesse verlieren und Ihre E-Mails nicht mehr öffnen. Wenn Sie inaktive Kontakte jedoch nicht aussortieren, haben Sie am Ende eine große Anzahl reaktionsloser Empfangender – und Ihre E-Mail-Öffnungsraten werden sinken.

Welche Möglichkeiten gibt es, Ihre E-Mail-Öffnungsrate zu erhöhen?

Sorgen Sie dafür, dass Ihre E-Mails im richtigen Ordner landen

Kommen wir direkt zur Sache. Eine einfache Möglichkeit, Ihre Öffnungsrate zu steigern, ist die Einhaltung der Best Practices für die Zustellbarkeit, die verhindern, dass Ihre E-Mail im Spam-Ordner landet.

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse validieren und keine Mailinglisten kaufen. Diese Listen enthalten oft ungenutzte Konten und Spamfallen, die dazu dienen, Spam abzufangen. Wird Ihre Absenderadresse zu oft als Spam markiert, landen Ihre Nachrichten wahrscheinlich im Spam-Ordner Ihrer Zielgruppe – oder werden erst gar nicht zugestellt. Das sind natürlich schlechte Neuigkeiten für Ihre Öffnungsraten. Die Beachtung der genannten Best Practices für E-Mails hilft Ihnen, diese häufigen Stolperfallen zu vermeiden.

Sie können auch Tools zur Posteingangsplatzierung nutzen, um zu sehen, in welchem Ordner Ihre E-Mails nach dem Versand landen. Sie landen möglicherweise im primären Posteingang der Nutzenden oder werden unter einem anderen Reiter einsortiert (wie “Werbung” oder “Soziale Netzwerke”). Außerdem sehen Sie, ob Ihre E-Mails im Spam-Ordner der Nutzenden landen. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre E-Mails vor dem Versand zu optimieren. 

Bereinigen Sie Ihre Mailingliste

Eine weitere Möglichkeit, Ihre Öffnungsraten zu steigern, besteht ganz einfach darin, Ihre Mailingliste zu bereinigen. Im E-Mail-Marketing bedeutet mehr nicht immer mehr. Das gilt besonders, wenn Sie viele alte, inaktive E-Mail-Adressen haben, die Ihre Nachrichten ohnehin nie öffnen werden. 

Entfernen Sie diese Adressen aus Ihrer Liste. Konzentrieren Sie sich auf diejenigen, die Ihre E-Mails innerhalb einer angemessenen Zeitspanne geöffnet haben – etwa in den letzten drei oder sechs Monaten. Auch wenn Ihre Mailingliste dadurch kleiner wird, hilft Ihnen die Bereinigung unerwünschter E-Mails dabei, Ihre Inhalte auf die Wünsche Ihrer tatsächlichen Zielgruppe abzustimmen. Zudem wird es wahrscheinlich Ihre Öffnungsrate steigern, da ein größerer Prozentsatz Ihrer Mailingliste aus Personen besteht, die verlässlich mit Ihren Nachrichten interagieren.

Segmentieren Sie Ihre Zielgruppe

Sie können Ihre Öffnungsrate auch steigern, indem Sie Ihre Zielgruppe segmentieren. Entwickeln Sie verschiedene Kategorien, um Ihre Mailingliste zu unterteilen. Beispiele hierfür sind Kontakte, die Ihre E-Mails geöffnet haben, Personen, die auf einen Link oder Anhang in Ihren E-Mails geklickt haben, und solche, die Ihrem Call-to-Action gefolgt sind (wie dem Kauf einer beworbenen Dienstleistung). Diese Segmentierungen helfen Ihnen dabei, zu erkennen, wen Sie ansprechen und wie Sie am besten mit diesen Personen interagieren. Konzentrieren Sie sich darauf, weniger engagierte Segmente (die nur öffnen) in stärker engagierte Kategorien (die klicken und kaufen) zu überführen.

Heben Sie Ihre E-Mails im Posteingang hervor

Es gibt einige wichtige Möglichkeiten, wie Sie dafür sorgen, dass Ihre E-Mails im Posteingang der Empfangenden auffallen. Zwei wichtige Bestandteile jeder E-Mail sind die Betreffzeile und der Preheader. Da dies die ersten Dinge sind, die die Empfangenden sehen, ist es entscheidend, sie zu nutzen, um die Informationen Ihrer E-Mail prägnant und ansprechend zu vermitteln. 

Manchmal reichen aber selbst die besten Betreffzeilen nicht aus. In einem überfüllten Posteingang ist die Platzierung ganz oben bei den ungelesenen Nachrichten der beste Weg, um aufzufallen. Deshalb ist es so wichtig, den optimalen Zeitpunkt für den Versand einer E-Mail zu finden. Sie können sich zwar an allgemeinen Empfehlungen orientieren, aber der beste Zeitpunkt für den Versand Ihrer Nachrichten hängt letztlich von Ihrer E-Mail-Liste und den individuellen Empfangenden ab.

Sie können Versandzeitoptimierung, das anhand von Nutzerdaten ermittelt, wann die Interaktionswahrscheinlichkeit für Ihre E-Mail am höchsten ist, und Ihre Nachrichten zu diesem optimalen Zeitpunkt zustellt. Ebenso nutzt ein View Time Optimization -Tool erfasste Daten, um festzustellen, wann Ihre Empfangenden tendenziell aktiv in ihrem Posteingang sind. Es platziert Ihre E-Mail während dieser Phase des hohen Engagements ganz oben im Posteingang. Diese Tools helfen Ihnen dabei, höhere Öffnungs-, Klick- und Konversionsraten zu erzielen.

Welche Vorteile bieten höhere Öffnungsraten?

Das Tracking Ihrer Öffnungsraten ist eine hervorragende Möglichkeit, Ihre E-Mail-Zustellbarkeit zu beurteilen. Höhere Öffnungsraten bedeuten, dass die meisten oder alle Ihrer E-Mails dort ankommen, wo sie sollen, und Sie nicht durch Spam-Probleme oder IP-Adressen von geringer Qualität ausgebremst werden. Ihre aktuelle Öffnungsrate ist eine Momentaufnahme Ihrer Reputation und Versandfähigkeit – und jeder möchte dabei ein gutes Bild abgeben.

Confused woman meme with "Thinking about open rates" text

Darüber hinaus korrelieren höhere Öffnungsraten oft mit höheren Klick- und Kaufraten. Das bedarf keiner großen Erklärung: Je mehr Personen Ihre E-Mails öffnen, desto wahrscheinlicher ist es, dass einige (oder viele) von ihnen den Inhalt lesen und Ihrem Call-to-Action folgen. Eine konstant hohe Öffnungsrate stellt sicher, dass ein beständiges Interesse an Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation besteht.

Höhere Öffnungsraten ermöglichen es Ihnen außerdem, bestimmte Aspekte Ihres Unternehmens genauer zu verfolgen. Niedrige Öffnungsraten, die durch fehlerhafte Adressen und schwache Zustellbarkeit bedingt sind, haben nur wenig Aussagekraft. Aber Öffnungsraten, die Ihre Zielgruppe, Ihre Fähigkeiten und Ihre Fortschritte korrekt widerspiegeln, zeigen Ihnen, welche Teile Ihrer Strategie verbessert werden müssen und in welchen Bereichen Sie bereits glänzen. Alle mögen positives Feedback, oder?

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse in Bezug auf E-Mail-Öffnungsraten?

E-Mail-Öffnungsraten sind viel mehr als einfache Statistiken. Sie helfen Ihnen, den Zustand und die Resonanz Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation zu verfolgen, und ermöglichen es Ihnen, zuverlässig mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. 

Durch ein paar Änderungen, wie die Bereinigung von Listen und die Verwendung eines Tools für die Posteingangsplatzierung, stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails im primären Posteingang der Empfangenden landen. So erhalten Ihre E-Mails nach dem Versand die größtmögliche Sichtbarkeit und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie die verdiente Aufmerksamkeit bekommen.

Nachdem Sie sichergestellt haben, dass Ihre E-Mails optimal vorbereitet und Ihre Listen bereinigt sind, müssen Sie die Sendezeitpunkte berücksichtigen. Nutzen Sie Funktionen wie die Send Time Optimization und View Time Optimization, um sicherzustellen, dass Ihre E-Mails die Empfangenden genau dann erreichen, wenn sie diese am wahrscheinlichsten öffnen. 

Durch die Anwendung dieser Best Practices erhalten Sie ein besseres, genaueres Bild Ihrer E-Mail-Öffnungsraten und profitieren von den vorgenommenen Verbesserungen. Sie können das Interesse der Zielgruppe sowie Ihr Geschäft ankurbeln und die größten Stärken Ihrer E-Mail-Kampagnen optimal nutzen. Und das Beste daran: Sie fördern ein höheres Maß an Engagement und Kundentreue.

Wenn Sie also Ihre witzigen GIFs in Ihrer Kampagne behalten möchten – tun Sie das. Stellen Sie nur sicher, dass Sie gleichzeitig die Verbesserungen vornehmen, die auf lange Sicht zu höheren Öffnungsraten und besseren Geschäftsergebnissen führen. Der Vorteil liegt auf der Hand – und wie Michael Scott sagen würde: Es ist eine Win-win-win-Situation.