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Gmail erweitert den BIMI-Support: Was das für E-Mail-Absender bedeutet

Google kündigt wichtige Updates für den BIMI-Support in Gmail an, führt Common Mark Certificates ein und weitet die verifizierten Häkchen auf mobile Apps aus. Erfahren Sie, was diese Änderungen für E-Mail-Absender bedeuten und wie sie sich auf die Markenreputation auswirken. 
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E-Mail-Authentifizierung und Markenschutz sind entscheidende Faktoren für ein erfolgreiches E-Mail-Programm. Die neuesten Updates von Google für den BIMI-Support in Gmail spiegeln den anhaltenden Fokus der Branche auf die Sicherheit im Posteingang wider. Wie schützt BIMI Absender sowie deren Marken und baut Vertrauen auf? In diesem Beitrag untersuchen wir das Warum und das Wie – und was dieses Update für Absender bedeutet. 

Was gibt es Neues beim BIMI-Support von Gmail? 

Google hat zwei wichtige Updates für seinen BIMI-Support angekündigt, die ab dem 24. September 2024 schrittweise eingeführt werden:  

  • Support für Common Mark Certificates (CMCs) 
  • Verifizierte BIMI-Häkchen in den Gmail-Apps für Android und iOS  

Sehen wir uns diese Änderungen und ihre Bedeutung für E-Mail-Absender genauer an. 

Doch was genau ist eigentlich BIMI? 

BIMI (Brand Indicators for Message Identification) ist eine E-Mail-Spezifikation, mit der Unternehmen ihr Logo neben authentifizierten E-Mails im Posteingang der Zielgruppe anzeigen lassen können. Die Spezifikation ergänzt bestehende E-Mail-Authentifizierungsprotokolle wie DMARC, SPF und DKIM und bietet eine visuelle Bestätigung für die Legitimität einer E-Mail. Durch die Implementierung von BIMI können Absender die Markenbekanntheit steigern, das Vertrauen der Empfängerschaft stärken und möglicherweise die E-Mail-Engagement-Raten verbessern. 

Mehr erfahren: Tauchen Sie tiefer in BIMI und andere E-Mail-Authentifizierungen ein – in unserem Beitrag zur BIMI-E-Mail-Spezifikation. 

Common Mark Certificates (CMCs): Erweiterter Zugang zu BIMI 

 Zuvor war für BIMI ein Verified Mark Certificate (VMC) erforderlich – ein Häkchen, das Marken auf der Grundlage ihrer Logos mit eingetragenem Markenzeichen ausgestellt wurde. Nun führt Gmail den Support für Common Mark Certificates (CMCs) ein, einer neuen Art von BIMI-Zertifikat, das von Zertifizierungsstellen ausgestellt wird. 

CMCs ermöglichen es einem breiteren Spektrum von Absendern, BIMI zu nutzen, auch ohne ein eingetragenes Markenzeichen. Mit einem CMC wird das Markenbild des Absenders in Gmail angezeigt, allerdings ohne das verifizierte Häkchen, das bei VMCs erscheint. 

Verified Mark Certificates (VMCs): Mobile Expansion 

Für Absender, die VMCs nutzen, erweitert Google die Sichtbarkeit des verifizierten Häkchen-Symbols. Bisher war das Häkchen nur in der Web-Oberfläche von Gmail zu sehen. Nun wird es auch in den Gmail-Apps für Android- und iOS-Geräte angezeigt.   

Beachten Sie, dass dieses Update nur für die offiziellen Gmail-Apps gilt. Andere E-Mail-Clients auf mobilen Geräten wie Apple Mail werden nicht unterstützt. Hier das vollständige Google Workspace-Update lesen. 

Was bedeutet der Google-BIMI-Support für E-Mails und die Absenderreputation? 

Diese BIMI-Updates haben weitreichende Folgen für E-Mail-Marketing-Teams und Absender. Sehen wir uns die wichtigsten Auswirkungen von BIMI auf die Absenderreputation an. 

Mehr Vertrauen und Engagement 

Durch die Anzeige verifizierter Markenlogos und Häkchen hilft BIMI der Empfängerschaft, legitime E-Mails schnell zu erkennen. Diese visuelle Bestätigung kann zu höheren Öffnungsraten und mehr Engagement führen. 

Erweiterter Zugang zum Markenschutz 

Durch die Einführung von CMCs können mehr Unternehmen von BIMI profitieren, selbst wenn sie über keine eingetragenen Markenzeichen verfügen. Dies demokratisiert den Zugang zum Markenschutz im Posteingang. 

Markenbekanntheit mit Mobile-First-Fokus 

Da verifizierte Häkchen nun auch in den mobilen Gmail-Apps verfügbar sind, können Absender ihre Markenbekanntheit geräteübergreifend steigern. 

Verbessertes Sicherheitsökosystem 

BIMI erfordert die Einführung starker Authentifizierungspraktiken, insbesondere DMARC. Dieser höhere Sicherheitsstandard kommt dem gesamten E-Mail-Ökosystem zugute, da es für Kriminelle schwieriger wird, legitime Marken zu fälschen. 

Damit Absender von BIMI profitieren können, müssen sie DMARC mit einer Richtlinie von entweder p=quarantine oder p=reject erzwingen. Obwohl die aktualisierten Absenderrichtlinien von Gmail nur eine DMARC-Richtlinie von p=none verlangen, reicht dies nicht aus, um sich für BIMI zu qualifizieren. Erfahren Sie mehr über DMARC in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung. 

Aufbau von Reputation 

Die Implementierung von BIMI signalisiert E-Mail-Anbietern, dass sich ein Absender an Best Practices hält. Dies kann sich im Laufe der Zeit positiv auf die Absenderreputation auswirken und potenziell die Inbox Placement Rate (IPR) verbessern. 

Mehr erfahren: Es gibt viele Metriken, die man im Auge behalten muss. Lesen Sie, was Branchenexpertin Luara Atkins über die Zukunft der E-Mail-Zustellbarkeit denkt, und lernen Sie den Unterschied zwischen Zustellrate, Zustellbarkeit und der Inbox Placement Rate (IPR) kennen – in unserem Recap-Beitrag zu ihrer Session im Email Camp 2024. 

So implementieren Sie BIMI für Ihr Unternehmen 

Um von BIMI für Ihre ausgehenden E-Mails an Gmail und andere unterstützende Plattformen zu profitieren: 

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen DMARC mit der Richtlinie quarantine oder reject eingeführt hat. 
  • Validieren Sie Ihr Logo entweder mit einem VMC (für die vollständige Verifizierung inklusive Häkchen) oder einem CMC (für die Logo-Anzeige ohne Häkchen). 
  • Erstellen Sie einen BIMI-DNS-Eintrag mit Ihren Logo-Informationen. 

Denken Sie daran: Auch wenn CMCs einen einfacheren Einstieg in BIMI bieten, bietet ein VMC das höchste Maß an Verifizierung und Vertrauensindikatoren für Ihre Empfänger. Die Einführung dieser Spezifikationen in der Branche kann langsam verlaufen. Möchten Sie sich einen Vorteil im Posteingang verschaffen? Dann sollten Sie jetzt über das höchste Maß an Authentifizierung nachdenken. 

Mehr erfahren: Ohne DMARC gibt es kein BIMI. Erfahren Sie, wie die Branche ihre Haltung zur Durchsetzung von DMARC ändert und was diese Authentifizierung tatsächlich für Sie und für E-Mail-Anbieter bewirkt – in unserem Beitrag mit Dmarcian über das Zeitalter der strengeren Authentifizierungsrichtlinien. 

Die Zukunft der E-Mail-Authentifizierung 

Die Erweiterung des BIMI-Supports durch Google unterstreicht die wachsende Bedeutung visueller Vertrauensindikatoren bei E-Mails. Wie bereits erwähnt: Da immer mehr E-Mail-Anbieter BIMI einführen, werden Absender, die es frühzeitig implementieren, einen Wettbewerbsvorteil im Posteingang haben. 

Diese Änderungen spiegeln zudem einen breiteren Trend hin zu stärkerer E-Mail-Authentifizierung und besseren Sicherheitspraktiken wider. Absender, die diese Aspekte ihres E-Mail-Programms priorisieren, werden auf lange Sicht eher eine verbesserte Zustellbarkeit und mehr Engagement verzeichnen. 

Mehr erfahren: Im vergangenen Jahr haben Absender viele Veränderungen durchlebt, da E-Mail-Anbieter strengere Anforderungen durchsetzen. Verschaffen Sie sich einen Überblick – in unserem Beitrag über die Absenderanforderungen von Gmail und Yahoo. 

Zusammenfassung 

Wir bei Sinch Mailgun setzen uns dafür ein, unseren Kunden dabei zu helfen, sich in der sich wandelnden Landschaft der E-Mail-Authentifizierung und Zustellbarkeit zurechtzufinden. Unsere Plattform macht es einfach, Authentifizierungen wie DMARC, SPF und DKIM zu implementieren. Wir sind gespannt, wie diese neuen BIMI-Optionen unseren Kunden dabei helfen werden, Vertrauen aufzubauen und die E-Mail-Performance zu verbessern. 

Da sich die E-Mail-Branche ständig weiterentwickelt, ist es entscheidend, informiert zu bleiben und sich an neue Standards wie BIMI anzupassen. Nur so erhalten Sie eine starke Absenderreputation und stellen sicher, dass Ihre Nachrichten im Posteingang ankommen.