Deliverability

Wie Sie Ihre E-Mail-Zustellbarkeit für die Zukunft der E-Mail verbessern

Falls Ihre Kunden Ihre E-Mails nicht erhalten, ist es gut möglich, dass Ihr E-Mail-Programm eine Auffrischung gebrauchen könnte – mit diesen Tipps zur E-Mail-Zustellbarkeit von Laura Atkins, Branchenexpertin und Sprecherin auf dem Email Camp: MessageMania.
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Beim E-Mail-Marketing konzentrieren sich viele Absender ausschließlich auf ihre Zustellraten. Aber hier ist der Haken: Eine hohe Zustellrate bedeutet nicht immer auch eine hervorragende Zustellbarkeit.  

Auf dem Email Camp: MessageMania 2024 hob die Branchenexpertin Laura Atkins die rasanten Veränderungen bei der E-Mail-Zustellbarkeit und die Notwendigkeit für das Marketingteam hervor, sich anzupassen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen und unseren neuesten Recherchen haben wir diesen Leitfaden zusammengestellt, um Sie bei der Navigation durch die komplexe Landschaft von E-Mail-Zustellung und Zustellbarkeit im Jahr 2025 und darüber hinaus zu unterstützen. 

Was ist der Unterschied zwischen E-Mail-Zustellbarkeit und E-Mail-Zustellung?

Lassen Sie sich nicht von den Namen täuschen. E-Mail-Zustellung und E-Mail-Zustellbarkeit sind zwei verschiedene Dinge: 

  • Die E-Mail-Zustellung ist der Prozentsatz der E-Mails, die von den E-Mail-Servern des Internet Service Providers (ISP) Ihrer Abonnentenschaft, wie Gmail oder Yahoo, empfangen werden. E-Mails, die den Server nicht erreichen, werden kategorisiert in Soft und Hard Bounces und können Ihrer Absenderreputation schaden. Stellen Sie also sicher, dass Sie einen Return-Path eingerichtet haben, um diese Bounce-Informationen zu erhalten.
  • Die E-Mail-Zustellbarkeit ist der Prozentsatz der zugestellten E-Mails, die es in den Posteingang schaffen. Neben Ihrer Absender- und IP-Reputation sowie Ihren E-Mail-Authentifizierungs-Einträgen prüfen E-Mail-Anbieter auch, wie Nutzerinnen und Nutzer mit den Inhalten Ihrer E-Mails interagieren, um zu entscheiden, ob Ihre E-Mails in den Posteingang oder den Spam-Ordner gehören. Sehen Sie sich das folgende Video an, um eine detailliertere Aufschlüsselung von Renate Burns, Team Lead Deliverability Operations bei Mailgun, zu erhalten.
Mehr erfahren: Die Zustellbarkeit(srate) als Metrik wird auch als Inbox Placement Rate (IPR) bezeichnet. Die Zustellbarkeit ist eine allumfassende Praxis, die auch als Metrik bekannt geworden ist. Aber es steckt noch mehr dahinter. Erfahren Sie mehr dazu in unserem Beitrag über die Inbox Placement Rate (IPR) und wie diese berechnet wird.

Eine gute Zustellrate bedeutet nicht immer eine gute Zustellbarkeit, aber unser Bericht zur E-Mail-Zustellbarkeit 2025 zeigt, dass 50,9 % der Befragten Zustellung mit Zustellbarkeit verwechseln, also dem Prozentsatz der E-Mails, die den Posteingang erreichen.

Ein E-Mail-Programm gehört zu den wertvollsten Werkzeugen, die einem Unternehmen zur Verfügung stehen. Es unterstützt Sie dabei, eine hohe Zustellbarkeitsrate zu erreichen, das heißt die Rate, mit der Ihre E-Mail erfolgreich im Posteingang Ihrer Zielgruppe zugestellt wird. Bei schlechter Umsetzung führt Ihr Programm jedoch zu niedrigen Zustellbarkeitsraten, weniger Kundschaft und verzögerten Bestellungen oder Dienstleistungen.

Wir alle haben die Möglichkeit, die Zukunft der Zustellbarkeit zu gestalten, und das sage ich aus Erfahrung.
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Laura Atkins Mitbegründerin von Word to the Wise

Häufige Probleme bei der E-Mail-Zustellbarkeit

Mit der Weiterentwicklung der E-Mail-Landschaft wachsen auch die Herausforderungen. Die E-Mail verändert sich grundlegend, und das bringt uns an einen Wendepunkt in ihrer Entwicklung. Das Chaos, die offenen Fragen, die Gesetzgebung und neue Technologien wie KI unterstreichen die Bedeutung der E-Mail-Zustellbarkeit. Und auch die Posteingänge mischen inzwischen mit.  

 Im Jahr 2024 begannen Gmail und Yahoo mit der Umsetzung weitreichender Änderungen und verpflichten seither Massenversender zur Einhaltung von Zustellbarkeitsstandards. 

  • Stärkere Authentifizierung: Massenversender müssen SPF, DKIM und DMARC implementieren (mit mindestens einer „none“-Richtlinie). 
  • Einfache Abmeldung: Die Abmeldung mit einem Klick ist jetzt obligatorisch. 
  • Spamrate-Schwellenwert: Absendende müssen eine Spam-Beschwerderate von unter 0,3 % aufrechterhalten. 
Erfahren Sie mehr über die Absenderanforderungen von Gmail und Yahoo in unserem Beitrag zu den Updates

Was Yahoo und Google in Wirklichkeit getan haben, war lediglich die Durchsetzung zu verstärken, damit sich Absendende an die Best Practices halten. Aus diesem Grund verzeichnen wir einen Anstieg der DMARC-Nutzung um 11 %, die in der Vergangenheit minimal war. So sieht die Implementierung der E-Mail-Authentifizierung aus laut Stand der E-Mail-Zustellbarkeit 2025:

DKIM- und SPF-NutzungDMARC-Nutzung
2023 nutzten 58,5 % DKIM und 55,4 % SPF2023 hatten 42,5 % der Befragten DMARC implementiert
66,2 % der Absendenden im Jahr 20242024 hatten 53,8 % der Befragten DMARC implementiert

Wenn Sie Ihre E-Mail-Zustellbarkeitsrate verbessern möchten, sind Authentifizierungsmethoden ein guter Ausgangspunkt, wie SPF und DKIM. Wenn Sie E-Mails in großen Mengen versenden, müssen Sie zudem sicherstellen, dass Sie einen DMARC Eintrag eingerichtet haben. Dies ist eine Maßnahme zur E-Mail-Authentifizierung, um Ihre Domain vor unbefugten Absendenden zu schützen, die E-Mails fälschen (Spoofing), damit sie aussehen, als kämen sie von Ihnen.

E-Mail-Anbieter prüfen auch, wie Nutzerinnen und Nutzer mit den Inhalten Ihrer E-Mails interagieren. Ihre E-Mail-Engagement-Rate setzt sich aus dem gesamten Engagement zusammen: Öffnungsraten und Klickraten sind beides positive Engagement-Signale, die E-Mail-Anbieter berücksichtigen, wenn sie entscheiden, wohin Ihre E-Mails zugestellt werden.

Eine schlechte Qualität der E-Mail-Liste führt ebenfalls zu Problemen bei der Zustellbarkeit. Einige E-Mail-Anbieter führen eine Domain-Blocklist-Überprüfung durch. Wenn Ihre Domain auf einer E-Mail-Blockliste steht wie Spamhaus, landen Sie direkt im Spam-Ordner – falls Ihre Nachricht überhaupt akzeptiert wird. Blocklisten-Anbieter und ISPs führen eine Liste von Spamfallen – E-Mail-Adressen, die nicht von echten Nutzern betrieben werden – die darauf ausgelegt sind, Absender mit schlechten Versandpraktiken zu ertappen. Wenn eine davon in Ihrer E-Mail-Datenbank landet, werden Ihre E-Mails auf die Blockliste gesetzt und erreichen ihr beabsichtigtes Ziel nicht.

E-Mail ist ein Kanal, der oft für seinen hohen Return on Investment gefeiert wird. Dieser ROI sinkt jedoch, wenn die Probleme mit der E-Mail-Zustellbarkeit zunehmen. E-Mails sind eine großartige Einnahmequelle. Wenn Nachrichten jedoch im Spam landen, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die Empfängerschaft aktiv wird. Es spielt keine Rolle, wie kosteneffizient E-Mails sind. Wenn Ihre Kampagnen die Menschen nicht erreichen, liegt Ihr ROI bei null.
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Laura Atkins Mitbegründerin von Word to the Wise

Es gibt auch andere Metriken wie die Absenderbewertung, die sich auf Ihre Zustellbarkeit auswirken und sowohl Ihre Domain-Reputation als auch Ihre IP-Reputation berücksichtigen. Diese Metriken werden durch Ihr Verhalten als Absender beeinflusst. Wenn Ihre E-Mail-Marketing-Kampagnen die in diesem Beitrag beschriebenen Best Practices befolgen, sind Sie bereits auf dem besten Weg, größere Probleme zu vermeiden.

Sehen Sie sich die vollständige Session von Laura auf dem Email Camp: MessageMania zur Zukunft der E-Mail-Zustellbarkeit an 

Tipps zur Verbesserung Ihrer E-Mail-Zustellbarkeit 

Was können Sie also tun, um die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails zu verbessern? Hier sind sechs schnelle Tipps: 

Tipp 1: Halten Sie Ihre E-Mail-Liste aktuell

Manche Dinge altern gut, wie Wein, Käse und George Clooney. Ihre E-Mail-Liste? Eher nicht. 

Ältere Mailinglisten enthalten veraltete, aufgegebene und uninteressierte Empfänger, die sich negativ auf die Raten der E-Mail-Zustellung und E-Mail-Zustellbarkeit auswirken. In den letzten Jahren haben sich ISPs von traditionellen Spamfiltern abgewandt und ihren Fokus auf das Nutzer-Engagement gerichtet – also darauf, wie Ihre Abonnenten mit den E-Mails interagieren, die Sie versenden. Anhand dieser Interaktionen legen sie fest, ob E-Mails in den Posteingang oder in den Spam-Ordner gelangen.

Wenn Sie als E-Mail-Absender diese Adressen in Ihrer Liste behalten, bouncen Ihre E-Mails oder landen im falschen Posteingang. Dies führt zu Spam-Beschwerden, die Ihrer Zustellrate und Reputation schaden. Wenn Ihre Versandadresse und Domain ständig als Spam markiert werden und es an positivem Engagement mangelt, erscheinen Ihre E-Mails selbst bei denjenigen nicht mehr im Posteingang, die sie eigentlich haben möchten, und Ihr Messaging erreicht weniger Menschen. Dies wiederum beeinträchtigt die finanziellen Ziele Ihres Unternehmens.

Filter ändern sich ständig. Sie müssen flexibel sein, um auf bestehende und aufkommende Bedrohungen zu reagieren. Das bedeutet, dass auch Fachleute für Zustellbarkeit flexibel bleiben müssen.
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Laura Atkins Mitbegründerin von Word to the Wise 

Um diese Fallstricke leicht zu umgehen, sollten Sie Ihre Mailingliste validieren, sie regelmäßig aktualisieren und inaktive Abonnenten entfernen. Die E-Mail-Validierung stellt sicher, dass Sie Ihre E-Mails an echte Adressen und an interessierte Kunden senden. Diese Kunden werden mit Ihrer Kommunikation interagieren, Ihre Zustellbarkeitsraten hoch halten und für eine tadellose Reputation sorgen.

Tipp 2: Nutzen Sie das Double-Opt-in für neue Abonnenten, um die Adresse vor der Aufnahme in Ihre Mailingliste zu verifizieren

Wir haben uns alle schon einmal bei unserer E-Mail-Adresse vertippt. Vielleicht sind wir gerade unaufmerksam, oder wir haben es einfach eilig, uns einen stark nachgefragten Artikel zu sichern. Es ist wahrscheinlich, dass aus den unterschiedlichsten Gründen zumindest einige Ihrer Kunden die E-Mail-Adresse auf Ihrer Plattform nicht korrekt eingeben. Falsche E-Mail-Adressen führen zu ungelesener Kommunikation und negativem Feedback.

Die Lösung: Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse direkt bei der Eingabe mit einem Double-Opt-in-Tool. Wenn Sie bei einer Bestellung oder Kontoregistrierung nach einer E-Mail-Adresse fragen, senden Sie eine E-Mail zur Bestätigung des Abonnements über ein Double-Opt-in. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie engagierte Kunden und korrekte E-Mail-Adressen erhalten, ist weitaus größer. Auch die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Kunden verläuft reibungsloser und positiver für beide Seiten.

Tipp 3: Managen Sie die Erwartungen Ihrer Abonnenten

Die Erwartungen der Empfänger stehen im Mittelpunkt der E-Mail-Zustellbarkeit. Während der Anmeldephase Ihrer Abonnenten müssen Ihre Kunden genau wissen, worauf sie sich einlassen. Je besser Sie darauf abgestimmt sind, desto positiver fallen Ihre Ergebnisse aus.

Es gibt fragwürdige Methoden, um Ihre E-Mail-Datenbank zu vergrößern. Diese bescheren Ihnen zwar mehr Kontakte, schaden aber langfristig Ihrer Absenderreputation. Warum? Da diese Abonnenten den Erhalt regelmäßiger E-Mails nicht angefordert haben, ignorieren sie die Nachricht eher, markieren sie als Spam oder melden sich ab. ISPs registrieren dieses geringe Engagement ebenfalls und stufen Ihre Absenderreputation herab, was Ihre allgemeine Zustellbarkeitsrate beeinträchtigt. 

Die ausdrückliche Einholung der Einwilligung und die klare Kommunikation, welche Art von Inhalten Sie versenden, hilft dabei, die Erwartungen Ihrer Kontakte zu steuern und ein gutes E-Mail-Engagement aufrechtzuerhalten. Ihre Zielgruppe danach zu segmentieren, wie oft sie mit Ihren E-Mails interagiert, und Ihre E-Mail-Frequenz an jedes dieser Segmente anzupassen, hilft zudem, die Auswirkungen inaktiver Kontakte zu minimieren. Und wenn Sie all dies getan haben, aber ein Empfänger weiterhin kein Engagement zeigt, ist es wohl an der Zeit, loszulassen.

Tipp 4: Überwachen Sie Engagement-Metriken und Spam-Beschwerden

Manchmal tut die Wahrheit weh. Einer Person macht es vielleicht nichts aus, mehrere Erinnerungen oder Angebote von Ihrem Unternehmen zu erhalten, während eine andere sich über einen vollen Posteingang beschwert. Aber woher wissen Sie genau, ob Ihre Abonnenten Ihre Kommunikation überhaupt wünschen und damit interagieren?

Öffnungs- und Klickraten sowie Abmeldungen und Spam-Beschwerden lassen Sie erkennen, ob Ihre Zielgruppe Ihre E-Mails als wertvoll erachtet oder nicht. Da sich ISPs nun auf das Nutzer-Engagement konzentrieren, um zu entscheiden, wo eine E-Mail landen soll, ist die sorgfältige Überwachung dieser Metriken entscheidend, um Ihre Zustellbarkeit zu schützen. Wenn Ihre E-Mail-Kampagnen ein hohes negatives Engagement aufweisen, wie Bounce-Raten oder Beschwerderaten, ist dies ein Signal, dass Sie sich nicht an die Best Practices halten. Dies beeinflusst, ob Sie den Posteingang erreichen oder nicht. 

Die Überwachung Ihrer E-Mail-Metriken an einem zentralen Ort sowie granulare Einblicke sind der Schlüssel zum Verständnis Ihres E-Mail-Programms. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sinch Mailgun Sie bei der Überwachung unterstützt, in unserem Beitrag zur Analyse von E-Mail-Metriken

Zudem sollten Sie einen Feedback Loop (FBL) einrichten, um alle Spam-Beschwerden, die Ihre Nachricht erhält, nachzuverfolgen. Auch wenn Mailgun alle IPs für Feedback Loops registriert, sollten Sie zur Sicherheit überprüfen, ob Sie bei den FBLs aller großen E-Mail-Service-Provider angemeldet sind. Wenn Sie Feedback ignorieren und zu viele Beschwerden sammeln, blockieren diese Anbieter Ihre E-Mails, was Ihrer Zustellbarkeit erheblich schadet. Akzeptieren Sie die Realität, nutzen Sie den Loop und reduzieren Sie E-Mails, die Ihre Kunden als redundant empfinden.

Tipp 5: Seien Sie vorsichtig mit Anhängen, insbesondere mit PDFs

Es kursieren viele Informationen darüber, dass man niemals PDFs anhängen sollte, da sie nach Spam aussehen und Dateianhänge an sich ein Albtraum für die Zustellbarkeit sind. Trotz der Warnungen versenden viele seriöse Absender regelmäßig Massen-E-Mails mit PDF-Anhängen wie Rechnungen oder Belegen. Hier ist, was Sie beachten müssen: 

  • Dateigröße: Große Anhänge verursachen Probleme bei der Zustellbarkeit. Halten Sie die Gesamtgröße der E-Mail (einschließlich Anhänge) als Faustregel unter 10 MB. 
  • Inhalt von PDFs: Längere PDFs werden von Spamfiltern oft genauer geprüft, da sie potenziell Malware verbergen. 
  • Anzahl der Anhänge: Der Versand mehrerer Anhänge, insbesondere großer Bilddateien, beeinträchtigt die Zustellbarkeit erheblich. Ein Nutzer berichtete über Probleme, als ein Kunde 10 Bilder von jeweils 5 MB an eine einzige E-Mail anhängte. 
  • Namen von Anhängen: Gehen Sie bei der Benennung von Anhängen mit Bedacht vor. Ein Nutzer berichtete, dass Gmail einen Hard-Bounce bei einer E-Mail ausgelöst hat, weil der Name der PDF-Datei „.com“ (als Teil eines Firmennamens) enthielt. 

Die Kurzfassung? Halten Sie Ihre Anhänge klein und relevant. Begrenzen Sie die Anzahl der Anhänge pro E-Mail, drücken Sie sich klar aus und nutzen Sie für größere Dateien Download-Links. Unser bester Rat lautet jedoch sicherzustellen, dass Ihre anderen Benchmarks für die Zustellbarkeit intakt sind – wie eine starke Authentifizierung –, damit Sie nicht für einen Betrugsversuch gehalten werden.

E-Mail-Analyse-Tools markieren häufig E-Mails, die mehrere Links, aber keine Bilder enthalten. Während das Fehlen von Bildern die Zustellbarkeit nicht direkt beeinträchtigt, gibt es einige Punkte zu beachten (wie sollte es auch anders sein?): 

  • Der Kontext ist entscheidend: E-Mails mit mehreren Links und ohne Bilder lösen Spamfilter oft schneller aus, insbesondere in Kombination mit Problemen bei der Domain- oder IP-Reputation. 
  • E-Mail-Typ: Marketing- oder System-E-Mails enthalten oft Bilder wie Logos oder Kopfzeilen. Ihr Vorhandensein hilft dabei, sie von persönlichen Nachrichten zu unterscheiden. 
  • Nutzererlebnis: Auch wenn es nicht streng genommen ein Zustellbarkeitsproblem ist, verbessern relevante Bilder das allgemeine Nutzererlebnis und das Engagement mit Ihren E-Mails. 
  • Das Gleichgewicht ist entscheidend: Es gibt keine feste Regel, die Bilder in jeder E-Mail vorschreibt. Entscheidend ist, dass Ihre Inhalte für den Empfänger relevant, ansprechend und wertvoll sind. 

Denken Sie daran, dass die E-Mail-Zustellbarkeit ein komplexes Thema ist und kein einzelner Faktor entscheidet, ob Ihre E-Mail den Posteingang erreicht. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihren Empfängern einen Mehrwert zu bieten, eine gute Absenderreputation aufrechtzuerhalten und die Best Practices für Authentifizierung und Listenverwaltung zu befolgen. 

Wichtigste Erkenntnisse

Bei der E-Mail-Zustellbarkeit geht es vor allem darum, sicherzustellen, dass Ihre E-Mails im Posteingang landen. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre E-Mails von potenziellen Kunden gesehen werden und entsprechendes Engagement auslösen, müssen Sie den ISPs zeigen, dass Ihre E-Mails erwünscht sind und positive Interaktionen bei Ihren Kunden hervorrufen.

Aktuelle Mailinglisten, wertvolle Inhalte und prägnante E-Mails sorgen dafür, dass Ihre Nachrichten sicher im Posteingang Ihrer Kontakte landen und bilden eine solide Grundlage für das Wachstum Ihres Unternehmens.