Deliverability
Black Friday und Cyber Monday: 5 Tipps, um im Posteingang zu landen und sich von der Masse abzuheben
Es ist wieder an der Zeit, an den Feiertagsversand zu denken. Wir haben in den Kalender geschaut und mit Schrecken festgestellt, dass noch nicht einmal Halloween ist, die Geschäfte aber schon Kränze aufhängen und riesige Rentiere aufblasen. Es liegt eine leichte Kälte in der Luft – oder ist das nur der eisige Hauch des Gespensts der saisonalen E-Mail-Kampagnen?
Jedes Jahr bereitet sich unser Technikteam auf die geschäftige Versandsaison vor, die das gesamte 4. Quartal umfasst. Es überwacht unsere Pipelines und maximiert die Effizienz, um Stabilität, Kapazität und eine schnelle Zustellung zu gewährleisten und den Feiertagsversand unserer Kundschaft zu unterstützen.
Wenn Sie einen intuitiven, skalierbaren ESP wie Mailgun nutzen, wird die Infrastruktur für den E-Mail-Versand in der Hochsaison glücklicherweise für Sie verwaltet. Die Herausforderung besteht darin, mehr Öffnungen und Klicks zu erzielen, wenn der Posteingang Ihrer Kundschaft mit unzähligen anderen E-Mails überflutet ist, die um deren Aufmerksamkeit buhlen.
Die Kundschaft bevorzugt E-Mails für wichtige Updates und Werbeaktionen
Die Feiertagssaison beginnt jedes Jahr früher und bringt eine Flut von E-Mails mit Angeboten und Veranstaltungen mit sich. Sinch hat während der Cyber Week weltweit über 4 Milliarden Nachrichten verarbeitet im Jahr 2023. Mit mehr Einkaufsaktivitäten und Verkäufen steigt auch die Anzahl der in diesem Zeitraum versendeten Transaktions-E-Mails. Und das zu Recht, denn laut unserer BFCM-Umfrage 2024.

Hier sind einige unserer besten Tipps, damit Sie das gewünschte Engagement und die Ergebnisse mit Ihren Feiertags-E-Mails erzielen.
1. Listen erstellen und sorgfältig prüfen
Der erste Schritt beim Verkauf ist, gesehen zu werden. Der erste Schritt, um gesehen zu werden, ist Mit der E-Mail-Verifizierung. Zu dieser Jahreszeit trägt sich ein Großteil der Kundschaft möglicherweise nur vorübergehend in Ihre Liste ein, um einen Rabattcode zu erhalten, und meldet sich später wieder ab. Es ist zudem die Zeit des Jahres, in der Marketingteams die Anzahl der versendeten E-Mails erhöhen. Diese beiden Faktoren zusammen machen die Listenpflege zu einem entscheidenden Schritt und nicht nur zu einer reinen Wartungsaufgabe.
E-Mail-Validierungen hilft Ihnen, die E-Mail-Adressen echter – und interessierter – Personen zu erfassen und zu bestätigen, damit Sie Ihr Budget nicht mit dem Versand an falsch geschriebene oder nicht existierende Adressen verschwenden. Besonders in Kombination mit Tools wie dem Double-Opt-in verringert die Validierung Ihrer E-Mail-Adressen Ihre Bounce-Rate und verbessert Ihre Absenderreputation.
Risiko minimieren und Engagement steigern
Nach der Validierung empfehlen wir, eine Re-Engagement-Kampagne für die Kundschaft durchzuführen, die nicht mit Ihren E-Mails interagiert. Sobald Sie dies versucht haben, entfernen Sie alle inaktiven Kontakte von Ihrer Feiertags-Versandliste. Außerdem sollten Sie Ihre Sperrlisten und Bounce-Benachrichtigungen aktiv verwalten und einen Plan ausarbeiten, falls Sie ein geringes Engagement bei Ihren Nachrichten feststellen.
Denken Sie in dieser Feiertagssaison daran, dass das Engagement zielgerichtet sein sollte. Mehr E-Mails zu versenden, bedeutet nicht zwingend mehr Sichtbarkeit. Tatsächlich könnte es bedeuten, dass Sie weniger Aufmerksamkeit erhalten und Ihre Nachricht in einem Meer ähnlicher Kampagnen untergeht. Aussagekräftige Inhalte helfen Ihnen, sich von der Masse abzuheben.
2. Im Posteingang landen, nicht im Spam-Ordner
Die Posteingangsplatzierung wird an den Feiertagen immer schwieriger.
Ein guter Ausgangspunkt ist die Segmentierung Ihres Marketings nach Nachrichtentyp. Dies ist das ganze Jahr über eine bewährte Best Practice, kann aber an den Feiertagen besonders hilfreich sein. Sie sollten Ihre Transaktions-E-Mails und Ihre Werbe-E-Mails über unterschiedliche IP-Adressen und Subdomains. Dadurch wird die Reputation dieser beiden Kanäle voneinander getrennt. Wenn also Ihre massenhaften Marketing-Mails in den Spam-Ordnern landen, bleiben Ihre Transaktionsnachrichten davon unberührt – und umgekehrt.
Dieses Konzept der Segmentierung gilt auch für die Personalisierung Ihrer Listen und die Erstellung relevanter Inhalte basierend auf den Daten Ihrer Nutzerschaft. Wenn Sie Ihren Versand an das Verhalten Ihrer Nutzerschaft bei der Interaktion mit Ihrer Website und Ihren Produkten anpassen, können Sie Ihr Messaging gezielter einsetzen.
3. Absenderadresse mit Bedacht wählen
Vertrauen ist das A und O. Am Black Friday nimmt der legitime E-Mail-Verkehr zu, aber auch Phishing-Versuche steigen massiv an. So stiegen Betrugsfälle um 692 % während der Black Friday-Woche (25. bis 29. November 2024). Ihre Absenderadresse sorgt für sofortige Markenbekanntheit – und bietet der Empfängerschaft einen Anhaltspunkt zur Validierung, um verdächtige E-Mails leichter herauszufiltern. Eine Methode, mit der Phishing- Betrüger versuchen, die Nutzerschaft zu täuschen, ist die Nachahmung echter Marken. In einer Spam-Nachricht ist der Name vielleicht korrekt, aber die Absenderadresse meist ungewöhnlich:
- Die Verwendung von .con anstelle von .com
- Zahlen anstelle von Buchstaben, wie z. B. Linked1n
Es gibt zwei Hauptansätze für Absendernamen: 1) die Verwendung eines eindeutigen Absendernamens wie Ihres Firmennamens und 2) die Verwendung eines Namens, der Ihrer Nachricht eine menschliche Note verleiht, wie der Name einer echten Person. Sie können auch beides kombinieren, wie z. B. „Alice von Firma“. Einiges deutet darauf hin, dass die Verwendung des Namens einer echten Person als Absender Ihre Öffnungsrate und CTR erhöht.
Führen Sie bei Ihrem nächsten Versand einen A/B-Test des Absendernamens mit Tags durch. Sobald Sie einen klaren Gewinner gefunden haben, sollten Sie bei zukünftigen Nachrichten konsistent bleiben, um den Wiedererkennungswert zu steigern. Um mehr Vertrauen in Ihre E-Mails aufzubauen, können Sie Ihren Absendernamen mit einem Bild branden, indem Sie einen BIMI-Eintrag generieren, um Ihr Logo zu authentifizieren.
4. Öffnungen durch bessere Betreffzeilen steigern
Nach dem Absendernamen fällt der Blick auf die Betreffzeile Ihrer Nachricht, um zu entscheiden, ob Ihre E-Mail geöffnet wird. Um am Black Friday und Cyber Monday aufzufallen, werden Marketingteams manchmal etwas aggressiv mit GROSSBUCHSTABEN, Emojis und Ausrufezeichen.
Wir bei Mailgun sind keine großen Fans dieser Betreffzeilen-Strategien – vor allem, weil sie Spamfilter auslösen können, aber auch, weil wir unseren Truthahn lieber essen möchten, ohne dass uns jemand anschreit, etwas zu kaufen. Es gibt eine klare Trennlinie zwischen geöffneten und ungeöffneten E-Mails, und klare Betreffzeilen, die konkrete Angebote nennen, wie Black Friday Sale: 20–25 % Rabatt, werden eher geöffnet als etwas wie BLACK FRIDAY SALE JETZT!!!!
Sie können diese Keywords, auf die die Kundschaft gerne klickt, immer noch einbauen, ohne zu aggressiv zu wirken. Zu dieser Jahreszeit steht viel auf dem Spiel und es gibt keine exakte Wissenschaft für E-Mail-Betreffzeilen. Daher empfehlen wir dringend, zwei oder drei Betreffzeilen in einem A/B-Test zu prüfen, anstatt alles auf eine Karte zu setzen. Erfahren Sie hier, wie Sie A/B-Tests mit Tags durchführen können. Heben Sie Exklusivität und Dringlichkeit hervor oder versuchen Sie das Gegenteil und fallen Sie mit einer kurzen Betreffzeile auf: 25 % Rabatt auf Festtags-Burritos. Ganz ehrlich: Da würden wir klicken.
5. Den richtigen Zeitpunkt für das Engagement finden
Es gibt eine Fülle an Informationen über Send-Time-Optimization. Hierbei geht es darum, die Daten vergangener Nachrichten zu nutzen – also zu welcher Tageszeit die Kundschaft E-Mails von Ihnen erhalten hat und ob sie interagiert hat –, um Rückschlüsse auf die besten Zustellzeiten für zukünftige Nachrichten zu ziehen. Sie können die stündliche Funktion von Mailgun im Analysen-Tab nutzen, um Ihren optimalen Sendezeitpunkt herauszufinden.
An den Feiertagen ist Ihr regulärer Sendezeitpunkt möglicherweise nicht ideal. Um aufzufallen, empfiehlt es sich, mit der Nutzerschaft an Tagen mit geringerem Volumen zu kommunizieren, beispielsweise in der Woche vor Thanksgiving oder am Sonntag zwischen Black Friday und Cyber Monday (E-Mails, die an diesem Tag versendet werden, haben einen besonders guten ROI (Return on Investment)) und Tage mit hohem E-Mail-Aufkommen wie Thanksgiving und Black Friday gänzlich zu meiden.
Eine weitere Strategie für die Feiertage ist die Segmentierung Ihrer Liste anhand des Engagements. Senden Sie mehr Nachrichten an Personen mit hohem Engagement und weniger an solche mit niedrigem Engagement.
Wie Mailgun Sie bei der Zustellung unterstützt
Im Posteingang aufzufallen, um mehr Klicks, Öffnungen und Verkäufe zu erzielen, ist das oberste Ziel.
Unser Team liebt dieses Thema und wir befassen uns intensiv mit der Zustellbarkeit – von der Skalierung Ihrer Infrastruktur bis hin zur Strategie für Ihre Zustellbarkeit. Melden Sie sich unbedingt für unseren Newsletter an, um über Branchennews und -themen auf dem Laufenden zu bleiben und Einblicke in Zustellbarkeit, Strategie und Tools von unseren hauseigenen E-Mail-Geeks zu erhalten.