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E-Mail-Öffnungsrate

E-Mail-Öffnungsrate

E-Mail-Öffnungsrate ist der Prozentsatz der zugestellten E-Mails, die als „geöffnet“ gemeldet werden. Dies wird üblicherweise wie folgt berechnet:

(Anzahl der geöffneten E-Mails / Anzahl der gesendeten E-Mails) * 100 = E-Mail-Öffnungsrate

Aber hier ist der Haken: Eine „Öffnung“ bedeutet nicht, dass jemand die E-Mail tatsächlich ansieht. Es handelt sich um das Laden eines Pixels. Die meisten E-Mail-Plattformen betten ein winziges Tracking-Pixel in die Nachricht ein. Wenn der E-Mail-Client der empfangenden Person dieses Pixel lädt, wird dies als Öffnung gewertet.

Allerdings laden moderne Datenschutzfunktionen wie Apples Mail Privacy Protection (MPP) Bilder (einschließlich Tracking-Pixel) vorab, unabhängig davon, ob die empfangende Person die Nachricht tatsächlich öffnet. Das bedeutet, dass viele Öffnungen (insbesondere von Apple-Geräten) keine zuverlässigen Indikatoren mehr für echtes menschliches Engagement sind.

Öffnungsraten können durch folgende Faktoren beeinflusst werden: 

  • Bildblockierung in E-Mail-Clients 
  • Automatisches Vorabladen durch Datenschutz-Tools 
  • Sicherheitsfilter oder Bots, die Bilder laden 
  • Personen, die reine Textversionen lesen 

Die Öffnungsrate ist (im richtigen Kontext) weiterhin nützlich: 

  • Zur Erkennung der relativen Performance (A/B-Testing von Betreffzeilen in derselben Umgebung) 
  • Zur Einschätzung des Verhaltens der Zielgruppe in Segmenten ohne MPP 
  • Als richtungsweisende Metrik in Kombination mit Klicks und Konversionen