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So optimieren Sie Ihre E-Mail-Strategie für 2025: Webinar-Zusammenfassung

Die E-Mail-Zustellbarkeit ist entscheidend für den Erfolg Ihrer E-Mail-Strategie für 2025. Im Mailgun-Webinar „Optimizing Your email strategy in 2025“ erklären Fachleute aus der Branche, wie Sie den Spam-Ordner umgehen, unverzichtbare Authentifizierungsmaßnahmen implementieren und Ihre Versandpraktiken für eine maximale Posteingangsplatzierung optimieren. Scrollen Sie nach unten, um sich die Webinar-Aufzeichnung anzusehen.
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E-Mail ist der digitale Eckpfeiler der Kommunikation zwischen Marken und der Kundschaft. Doch 2025 ist es schwieriger denn je, sicherzustellen, dass E-Mails auch den Posteingang erreichen – und nicht nur versendet werden. Sich wandelnde Regeln der E-Mail-Anbieter und steigende Erwartungen der Nutzer machen die Zustellbarkeit komplex. Wir schlüsseln das Ganze jedoch auf mit Statistiken und Erkenntnissen aus unserem Bericht zum Stand der E-Mail-Zustellbarkeit 2025.

In einem kürzlich durchgeführten Mailgun-Webinar sprachen die Fachleute für Zustellbarkeit Nick Schafer (Senior Manager of Deliverability & Compliance) und Kate Nowrouzi (VP of Deliverability) über wichtige Strategien zur Optimierung von E-Mail-Programmen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Sitzung, einschließlich Einblicken in die Zustellung im Vergleich zur Zustellbarkeit, häufige Spam-Trigger, E-Mail-Authentifizierung und Performance-Monitoring.

Zustellung vs. Zustellbarkeit: Was ist der Unterschied?

Für viele Absender scheinen die Begriffe „Zustellung“ (Delivery) und „Zustellbarkeit“ (Deliverability) austauschbar zu sein, aber das Verständnis ihrer sehr unterschiedlichen Bedeutungen ist der Schlüssel für eine erfolgreiche E-Mail-Strategie. Die Zustellung bezieht sich darauf, ob eine Nachricht vom empfangenden E-Mail-Server akzeptiert wird, während die Zustellbarkeit misst, wo diese Nachricht im Posteingang landet.

Was ist E-Mail-Zustellung?

  • Zustellung bezieht sich darauf, ob ein E-Mail-Server Ihre Nachricht akzeptiert. Eine hohe Zustellrate bedeutet nicht zwangsläufig eine gute Posteingangsplatzierung. Eine E-Mail kann als „zugestellt“ gewertet werden, auch wenn sie im Spam landet.

Was ist E-Mail-Zustellbarkeit?

  • Zustellbarkeit konzentriert sich auf Posteingangsplatzierung und Engagement. Bei E-Mails, die im Spam landen, schlägt die Zustellbarkeit fehl, obwohl sie technisch gesehen zugestellt wurden.

Wenn Sie von dem Unterschied zwischen Zustellung und Zustellbarkeit verwirrt sind und nicht wissen, warum Sie diese unterscheiden müssen, sind Sie nicht allein. Nur etwa 12 % der Befragten haben die Zustellrate korrekt als den Prozentsatz der gesendeten E-Mails identifiziert, die in einem beliebigen Ordner (einschließlich des Junk-Ordners) akzeptiert werden.

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Metrik der Zustellrate zutreffend?

50.9% Der Prozentsatz der E-Mails, die den Posteingang erreichen
12.3% Der Prozentsatz der E-Mails, die in einen beliebigen Ordner zugestellt werden
2.5% Die Gesamtzahl der gesendeten Nachrichten
11.5% Ich weiß es nicht
22.8% Eine allgemeine E-Mail-Zustellbarkeitsrate
Manchmal vergessen Absender die Zustellbarkeit, die den ersten Teil ausmacht. Wenn die Nachricht zugestellt wird, wird sie an den Empfängerserver übergeben, um im Posteingang abgelegt zu werden. Hier kommt die Zustellbarkeit ins Spiel.
Nick Schafer Senior Manager of Deliverability & Compliance Sinch Mailgun

Um die Zustellbarkeit präzise zu messen, verfolgen Sie Engagement-Metriken der Nutzer wie Öffnungen, Klicks und Website-Besuche.

Fünf Hauptgründe, warum E-Mails im Spam landen

Den Spam-Ordner zu umgehen ist eine der häufigsten Herausforderungen für Absender. Um sie zu bewältigen, müssen Sie jedoch verstehen, warum Nachrichten dort landen. Von der Listenpflege bis zur Absenderreputation berücksichtigen E-Mail-Anbieter beim Filtern von E-Mails mehrere Faktoren.

Hier sind die fünf häufigsten Ursachen für eine Platzierung im Spam:

  1. Schlechte Listenqualität: Spamfallen und inaktive Adressen schaden Ihrer Absenderreputation.
  2. Hohe Spam-Beschwerderaten: Der Versand unerwünschter E-Mails führt zu Beschwerden und einem geringen Engagement.
  3. Fehlende Authentifizierung: Werden SPF-, DKIM- und DMARC-Protokolle nicht eingerichtet, schlagen E-Mail-Anbieter Alarm.
  4. Niedrige Absenderreputation: Eine mangelhafte Listenpflege und hohe Bounce-Raten schädigen Ihre IP- und Domain-Reputation, was zu einem Eintrag auf einer Blocklist führen kann.
  5. Spam-verdächtiger Inhalt oder Design: Die übermäßige Verwendung von GROSSBUCHSTABEN, verdächtige Links und eine fehlerhafte HTML-Formatierung lösen schnell Spamfilter aus.

Verwenden Sie stets bestätigte Opt-ins und bereinigen Sie Ihre Liste regelmäßig, um Risiken durch Spamfallen und ungültige E-Mails zu minimieren. Erfahren Sie mehr über Double-Opt-ins und vieles mehr in unserem Beitrag zu Best Practices für die Listenverwaltung.

Hier ist ein Bonus-Tipp unserer Fachleute. Der beste Weg, Spam zu vermeiden, besteht darin, Ihre Zielgruppe zu kennen. Nicht alle Nutzer sind gleich, und sie müssen nicht gleich behandelt werden. Nutzen Sie Ihre Daten und kombinieren Sie diese mit Personalisierung und Segmentierung für ein besseres Engagement.

E-Mail-Authentifizierung: SPF, DKIM und DMARC

E-Mail-Authentifizierung ist das A und O – der wichtigste Weg, um sicherzustellen, dass E-Mail-Anbieter Ihren Nachrichten vertrauen. Sie verifiziert, dass Ihre Nachrichten legitim sind und nicht per Spoofing gefälscht wurden. Dies schützt sowohl Ihre Marke als auch Ihre Empfänger vor Phishing-Angriffen. Im Jahr 2025 ist die Authentifizierung entscheidend für die Posteingangsplatzierung, insbesondere angesichts der neuen Anforderungen von Gmail und Yahoo.

Die drei wichtigsten Authentifizierungsprotokolle:

DMARC ist ein E-Mail-Authentifizierungsprotokoll, das Inhabenden von E-Mail-Domains die Möglichkeit bietet, ihre Domain vor unbefugter Nutzung – allgemein bekannt als E-Mail-Spoofing – zu schützen. Es nutzt DNS-Einträge, um festzulegen, wie eine E-Mail von einer Domain behandelt werden soll, wenn sie Authentifizierungsprüfungen durch SPF und DKIM nicht besteht.

DMARC war dieses Jahr ein großes Thema im Bereich E-Mail, und das aus gutem Grund. Während die neuen Anforderungen an Absender derzeit nur eine DMARC-Richtlinie von „p=none“ (eine reine Überwachungsrichtlinie) vorschreiben, ändert sich dies voraussichtlich bald. Und das sollte es auch.

Die Richtlinie „p=reject“ ist am effektivsten. Sie weisen die ISPs an: „Wenn meine Authentifizierung fehlschlägt, lehnen Sie meinen Traffic ab.“ Wenn Sie ein Finanzinstitut sind und eine solche Betrugs-E-Mail im Spam-Ordner landet, klickt möglicherweise jemand darauf und wird Opfer eines Phishing-Angriffs.
Foto von Kate Nowrouzi
Kate Nowrouzi VP für Zustellbarkeit

Neben dem Schutz von Absendern und Empfängern erhöht die Implementierung und Durchsetzung von DMARC Ihre Glaubwürdigkeit und verbessert die Posteingangsplatzierung.

Sicherheits-Best-Practices für E-Mail-Absender

Ein sicheres Versandprogramm ist die Grundlage für eine gute Zustellung und Zustellbarkeit. Indem Sie Ihre Versandinfrastruktur schützen und die Compliance mit den ISP-Richtlinien aufrechterhalten, verhindern Sie unbefugten Zugriff und Cyberbedrohungen. Strenge Sicherheitspraktiken verringern das Risiko von Spam-Beschwerden und wahren Ihre Reputation.

Vier Best Practices zum Schutz Ihrer E-Mail-Infrastruktur:

  • Verwenden Sie das Double-Opt-in-Verfahren, um Anmeldungen zu verifizieren, und stellen Sie einen einfachen Abmelde-Link bereit, um Beschwerden zu reduzieren.
  • Sichern Sie Ihre Domains mit 2FA, starken Passwörtern und regelmäßigen Audits.
  • Trennen Sie E-Mail-Ströme für Transaktions- und Marketing-E-Mails, um zu verhindern, dass sich diese gegenseitig negativ in ihrer Reputation beeinflussen.
  • Implementieren Sie BIMI um die Sichtbarkeit der Marke und das Vertrauen in unterstützten E-Mail-Clients zu stärken.

E-Mail-Leistung überwachen und verbessern

E-Mail-Erfolg ist ein kontinuierlicher Prozess, der das Tracking von Daten, die Interpretation von Feedback von E-Mail-Anbietern und Verbesserungen basierend auf Leistungserkenntnissen umfasst. Durch die regelmäßige Analyse von Metriken erkennen und beheben Sie Probleme, bevor sie sich auf Ihre Reputation oder Zustellbarkeit auswirken.

Fünf Tipps für die E-Mail-Leistung:

  • Verfolgen Sie Engagement-Metriken: Überwachen Sie Öffnungen, Klicks und Beschwerden.
  • Überwachen Sie die Absenderreputation: Verwenden Sie Tools wie Google Postmaster und Microsoft SNDS, um Ihre Domain-/IP-Reputation zu überprüfen.
  • Führen Sie Inbox-Placement-Tests durch: Prüfen Sie vor großen Kampagnen, wo E-Mails landen.
  • Bereinigen Sie Ihre Liste: Implementieren Sie Sunset-Richtlinien, um inaktive Kontakte zu entfernen.
  • Testen und optimieren Sie: Experimentieren Sie mit Betreffzeilen, Inhalten und Segmentierung, um die Leistung zu verbessern.
Ein hervorragender Ausgangspunkt für die Überwachung Ihres E-Mail-Programms ist die Ermittlung eines anfänglichen E-Mail-Health-Scores. Erfahren Sie in unserem Beitrag zum Health Score mehr über die Metriken, die Sie überwachen sollten, und deren Aussagekraft.

Häufig gestellte Fragen zu Zustellung vs. Zustellbarkeit

Was ist der Unterschied zwischen Zustellbarkeit und Zustellung?

Die Zustellung bezieht sich darauf, ob eine E-Mail vom E-Mail-Server des Empfängers akzeptiert wird. Dies ist jedoch keine Garantie dafür, dass die E-Mail auch den Posteingang erreicht. Die Zustellbarkeit konzentriert sich darauf, wo die E-Mail landet (Posteingang vs. Spam) und ob Nutzer damit interagieren.

Wie verhindere ich, dass meine E-Mails im Spam-Ordner landen?

Vermeiden Sie häufige Spam-Trigger, indem Sie eine gute Listenpflege betreiben, Beschwerden minimieren und Best Practices für E-Mails befolgen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte relevant sind und Ihre Liste frei von Spamfallen oder inaktiven Adressen ist.

Warum ist die E-Mail-Authentifizierung wichtig für die Zustellbarkeit?

Authentifizierungsprotokolle wie SPF, DKIM und DMARC verifizieren Ihre Absenderidentität, verhindern Phishing und stellen sicher, dass E-Mail-Anbieter Ihren E-Mails vertrauen. Ohne ordnungsgemäße Authentifizierung können Ihre Nachrichten als Spam markiert oder komplett blockiert werden.

Wie sichere ich meine E-Mail-Versandinfrastruktur?

Nutzen Sie das Double-Opt-in-Verfahren für Abonnenten, bieten Sie einfache Abmeldeoptionen an, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und führen Sie regelmäßige Audits Ihrer Versandkonten durch. Die Trennung von Transaktions- und Marketing-E-Mails auf verschiedenen Subdomains oder IP-Adressen verhindert ebenfalls, dass sich Probleme auf alle Ihre E-Mail-Ströme auswirken.

Wie verbessere ich kontinuierlich meine E-Mail-Leistung und Zustellbarkeit?

Überwachen Sie regelmäßig Engagement-Metriken wie Öffnungen, Klicks und Spam-Beschwerden. Verwenden Sie Tools wie Google Postmaster und Microsoft SNDS um Ihre Absenderreputation zu verfolgen. Damit heben Sie sich bereits von der Masse ab. Wie wir in unserem Bericht erwähnt haben, nutzen 70 % der von uns befragten Absender diese Tools nicht.